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Mitarbeitervertretung

Mitbestimmung wichtiger Wettbewerbsvorteil

(bo/ddp.djn). Siemens-Chef Peter Löscher hält die deutsche Mitbestimmungsregelung für ein gutes Modell. Siemens sei «ein Paradebeispiel dafür, dass gelebte Mitbestimmung ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für einen deutschen Konzern im weltweiten Wettbewerb sein kann», sagte Löscher der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montagausgabe).

Löscher verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf seine «persönliche Zusammenarbeit» mit IG-Metall-Chef Berthold Huber, die dazu beigetragen habe, Pläne für einen sozialverträglichen Abbau von 17 000 Stellen bis 2010 innerhalb von nur fünf Wochen im Konsens zu vereinbaren. Anschließend habe er in einer Kanzlerrunde als Konzernchef «ganz bewusst» die Forderung der Gewerkschaften unterstützt, auf betriebsbedingte Kündigungen 2009 zu verzichten.

Vertrauensvolles Miteinander von Unternehmensleitung und Mitarbeitervertretern sei «ein wichtiges Gut, gerade auch in einer Situation wie der heutigen», sagte Löscher, der die Führung des Siemens-Konzerns Mitte 2007 auf dem Höhepunkt des Schmiergeldskandals und einer Affäre um die vom Exvorstand als Gegengewicht zur IG Metall mitfinanzierte Gewerkschaft AUB übernommen hatte.

(Redaktion)


 


 

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