Sie sind hier: Startseite Ostwestfalen-Lippe Aktuell News
Weitere Artikel
Wirtschaftskrise

Mittelständische Zeitarbeitsfirmen leiden weniger unter der Krise

Die mittelständischen Unternehmen in der Zeitarbeitsbranche sind von der Wirtschaftskrise offenbar weniger stark betroffen als zunächst erwartet. Zu der befürchteten großen Entlassungswelle sei es bislang nicht gekommen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), Thomas Hetz, der «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstagausgabe).

Eine Umfrage über die Folgen der Krise bei den 1100 Mitgliedsfirmen habe ergeben, dass 38,5 Prozent der Unternehmen bislang keine Mitarbeiter entlassen hätten.

Die kleinen und mittelständischen Zeitarbeitsfirmen mit mehreren regionalen Auftraggebern könnten der Wirtschaftskrise besser widerstehen als die großen Firmen, die hauptsächlich die Konzerne als Partner hätten. Gut vernetzte Unternehmen seien in der Lage gewesen, ihre Mitarbeiter schnell wieder weiter zu vermitteln. Nach Einschätzung von Hetz hat die Branche das Schlimmste der Krise inzwischen überwunden. Knapp 43 Prozent der Firmen rechnen in den nächsten Monaten mit einer Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Bei Gaststätten und Dienstleistungen gebe es bereits wieder eine Nachfrage nach Arbeitskräften. Schwierig bleibe es in den Bereichen Schiffbau, Automobilindustrie und Maschinenbau.

Laut Hetz hat es die meisten Entlassungen bei Zeitarbeitern unter den Geringqualifizierten gegeben. Von den Hilfsarbeitern hätten im zweiten Halbjahr 2008 bundesweit rund 28 Prozent ihren Job verloren.

(Redaktion)


 


 

Hilfsarbeitern
Unternehmen
Lage
Krise
Zeitarbeitsfirmen
mittelständische

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Hilfsarbeitern" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: