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Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

Modernisierung des Bilanzrechts trifft ein Viertel der deutschen Unternehmen unvorbereitet

Hintergrund: Zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz 2009

Die Modernisierung des Bilanzrechts durch das BilMoG verfolgt das Ziel, das bewährte HGB-Bilanzrecht weiterzuentwickeln, damit es dauerhaft eine einfachere und dadurch kostengünstigere Alternative zur internationalen Rechnungslegung nach IFRS darstellt. Der handelsrechtliche Jahresabschluss soll dabei Grundlage der Gewinnausschüttung und der steuerlichen Gewinnermittlung bleiben. Außerdem soll die Aussagekraft der Handelsbilanz verbessert werden, unter anderem durch die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die Bewertung von Finanzinstrumenten zum Marktwert sowie die Abschaffung vieler Bilanzierungswahlrechte. Für bestimmte Einzelkaufleute ist geplant, sie von Buchführungs- und Bilanzierungspflichten zu befreien.

Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zum Entwurf im Überblick:

  • Keine Zeitbewertung des Handelsbestands bestimmter Finanzinstrumente bei Nicht-Banken
  • Keine Aktivierungspflicht, sondern Aktivierungswahlrechte für eigene Entwicklungskosten sowie für aktive latente Steuern
  • Konkretisierung der Konsolidierungspflicht von Zweckgesellschaften

Die Modernisierung des Gesetzes entlastet dabei vor allem kleine Unternehmen. Denn durch die Anhebung der Schwellenwerte von Bilanz-, Prüfungs- und Publizitätspflichten werden Firmen mit einem Jahresumsatz unter 500.000 Euro und einem Gewinn von bis zu 50.000 Euro von den Bilanzierungspflichten komplett befreit.

(Redaktion)


 


 

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