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Hypo Real Estate

Möglicher Dominoeffekt für das Finanzsystem

(bo/ddp.djn). Der neue Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hält eine Rettung der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate für unumgänglich. Beim Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers habe sich gezeigt, «wie eine Kette von Zahlungsausfällen entstand, was wiederum weltweit verwobene Märkte erschüttert hat», sagte Franz der Nachrichtenagentur ddp in Mannheim. Ein weiterer derartiger «Supergau» müsse verhindert werden, sagte der 65 Jahre alte Ökonom. Gelinge es nicht, die Hypo Real Estate zu retten, hätte das möglicherweise einen Dominoeffekt für das Finanzsystem zur Folge. «Wir müssen die Bank wohl retten, wenn auch zähneknirschend."

Die jüngst geäußerte Kritik des US-Ökonomen und Nobelpreisträgers Paul Krugmann, die Bundesrepublik beteilige sich zu wenig an internationalen Konjunkturprogrammen, wies Franz zurück. Er betonte, die Bundesregierung habe zwei Konjunkturpakete verabschiedet und nehme konjunkturbedingte Mehrausgaben und Mindereinnahmen hin. «Hinzu kommen steuerliche Entlastungen etwa bei der Pendlerpauschale. Die daraus resultierenden Wirkungen sollten erst einmal abgewartet werden.»

(Redaktion)


 


 

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