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PR-Kolumne

Monitoring: Die gezielte Beobachtung Ihrer Medienpräsenz

Warum Sie grundsätzlich die Medien und Ihre Präsenz darin beobachten sollten und wie das Monitoring überhaupt funktioniert.

Der gute Ruf ist ein wesentlicher Bestandteil des Faktors Erfolg. Eine große Rolle spielt dabei die Medienpräsenz. Auch wenn gezielte PR betrieben wird, so sind Journalisten doch frei und unabhängig in ihrer Berichterstattung. Gleiches gilt natürlich auch für die Meinungsäußerungen von Kunden. Kippt die Stimmung beispielsweise durch einen reißerischen Artikel in einem Internet-Blog und wird dieser Artikel zu spät oder gar nicht wahrgenommen, kann auch eine professionelle Krisen-PR den Karren nur schwer wieder aus dem Dreck ziehen.

Jeder Unternehmer sollte sich stets Gedanken darüber machen, wie er von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ein diffiziles Unternehmensmonitoring – das regelmäßige Durchforsten und stetige Beobachten sämtlicher Medien und öffentlicher Meinungen – kann man durch einen Monitoring-Service bei PR-Agenturen erreichen. Das ist für große Unternehmen durchaus sinnvoll, aber auch nicht ganz billig.

Für kleine Unternehmen oder Einzelunternehmer empfiehlt sich wenigstens regelmäßiges Googeln – beispielsweise nach dem Firmennamen – und sollte zur Pflichtaufgabe in Sachen eigener Öffentlichkeitsarbeit werden.

Ein hierbei hilfreiches Tool ist Google Alerts. Hier speichert man eine konstante Suche für bestimmte Stichworte und Google informiert Sie per E-Mail, sobald eine Fundstelle dazu auftaucht. Google findet Texte in den Online-Ausgaben von Print-Medien, Twitter- und Blog-Einträge, auf statischen Webseiten und in Netzwerken. Je bekannter Sie oder Ihr Unternehmen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass über sie geschrieben wird. Oder dass Ihre Mitarbeiter das Internet nutzen und sich auch über ihren Arbeitgeber äußern. Außer den Google Alerts kann man auch die Suchergebnisse von Google News und Google Blogsearch per RSS-Feed abonnieren, sodass man noch umfangreicher monitoren kann.

Mein Tipp: Setzen Sie je einen Google Alert auf Ihren eigenen Namen, auf Ihren Firmennamen und auf Ihre Domain. Sie können darüberhinaus auch mit weiteren Suchbegriffen und Wortkombinationen experimentieren. Anfangs wird es dauern, bis die Schlagworte sinnvoll kombiniert sind. Vielleicht kommen bestimmte Suchaufträge nie oder Sie erhalten eine Flut von Treffern. Dies beweist allerdings auch, dass automatisierte Suchaufträge kein intelligentes Monitoring durch einen internen oder externen Mitarbeiter ersetzen. Aber sie ergänzen es sinnvoll und sind kostengünstig – und deshalb auf jeden Fall wert, ausprobiert zu werden.

Fazit: Ein Google Alert sollte jedes Unternehmen anlegen, um seine Reputation zu schützen. Ist eine gewisse Unternehmensgröße erreicht und das Budget vorhanden, sollte auf einen professionellen Monitoring-Service zurückgegriffen werden.

(Viola C. Didier)


 


 

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