Weitere Artikel
Fachkräftemangel

Mütter haben es schwer beim Wiedereinstieg auf dem Arbeitsmarkt

Trotz des bestehenden Fachkräftemangels haben es Mütter nach Einschätzung der Landesregierung immer noch schwer, nach einer Babypause wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Viele Arbeitgeber würden offenbar das Potenzial an Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Frauen nicht wahrnehmen, sagte Familienminister Armin Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf.

Allein in NRW gebe es rund 300 000 Mütter, die gerne wieder arbeiten würden. Doch nur 40 Prozent von ihnen suchten aktiv nach einer Beschäftigung. Die Mehrheit habe sich hingegen wegen mangelnder Erfolgsaussichten ganz vom Arbeitsmarkt zurückgezogen.

Auch Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte, die Rückkehr in den Beruf nach einer Babypause sei für Mütter nach wie vor eine große Hürde. Oft müssten die Frauen Abstriche bei der Qualität ihres Arbeitsplatzes machen.

Um Frauen künftig den Wiedereinstieg zu erleichtern, planen Familien- und Arbeitsministerium den Angaben zufolge ein gemeinsames Informationsangebot. Voraussichtlich ab Mai sollten Frauen dann telefonisch und im Internet «praxisnahe Hilfestellungen» bei der Rückkehr auf den Arbeitsmarkt erhalten, sagte Laschet.

Laumann verwies zudem darauf, dass Berufsrückkehrerinnen seit Februar die Möglichkeit hätten, einen Bildungsscheck zu beantragen. Dadurch könnten sie vom Land bis zu 500 Euro für Weiterbildungsmaßnahmen erhalten.

(Redaktion)


 


 

Fachkräftemangel
Wiedereinstieg
Arbeitsmarkt
Armin Laschet
Babypause

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Fachkräftemangel" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: