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Handwerkskammer

1.200 Handwerksbetriebe suchen in OWL jedes Jahr einen Nachfolger

Im ostwestfälisch-lippischen Handwerk mit seinen 21.000 Betrieben und 130.000 Beschäftigten müssen nach Angaben von Kammer-Vizepräsident Hans Schmitz in den nächsten fünf Jahren rund 6.000 Handwerksbetriebe die "Betriebsnachfolge" regeln.

Da jedes Jahr 1.200 Unternehmen einen Nachfolger suchten, könnten bis zum Jahr 2015 rund 30.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie wertvolles Know-how in der Region gesichert werden, sagte Schmitz am Freitagvormittag auf einem Existenzgründungstag in Paderborn. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn hatte die Bielefelder Handwerkskammer zu der Veranstaltung im Gebäude der Kreishandwerkerschaft eingeladen. Von der Kreishandwerkschaft begrüßte Geschäftsführer Carl-Christian Goll die rund 100 Interessenten.

Nach Darstellung des Vizepräsidenten ist der Schritt in die Selbstständigkeit immer eine "besondere Herausforderung". Die Gelegenheit für potenzielle Gründer sei derzeit günstig, betonte Schmitz mit Blick auf den konjunkturellen Aufschwung und machte Mut für den "Sprung in die Selbstständigkeit".

Die Gründung oder Übernahme eines Unternehmens müsse jedoch sorgfältig vorbereitet werden. Besonderen Beratungsbedarf gebe es bei der Finanzierung, sagte der mittelständische Unternehmer aus Bielefeld und riet, die Erfahrung und das Fachwissen der Experten der IHK und der Handwerkskammer in Anspruch zu nehmen. Die NRW-Meistergründungsprämie helfe im Handwerk im Übrigen "finanziell über die ersten Hürden", so Schmitz.

(Redaktion)


 


 

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