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Networking im Internet - „Vitamin B macht erfolgreich“...

... lautet eine gängige Vorstellung darüber, wie das Geschäftsleben funktioniert. Was macht man aber, wenn man keine Beziehungen hat?

„Ganz einfach, man baut sich ein eigenes Netzwerk auf“, sagen die Kommunikationsexperten Caroline Krüll und Christian Schmid-Egger. „Dank Web 2.0 ist das so einfach wie noch nie.“ In ihrem Beck kompakt-Ratgeber „Networking mit Xing, Facebook & Co“ (Verlag C.H.Beck) verraten die beiden Autoren, wie sich im Internet mit wenigen Mausklicks Kontakte zu interessanten Geschäftspartnern und Freunden herstellen lassen.

Das A und O in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook und StudiVZ ist eine ansprechende Selbstdarstellung. „Das Profil ist die Visitenkarte im Internet. Es sollte kurz sein, eher wenig Privates und auf jeden Fall ein Foto vom Profi enthalten“, rät Christian Schmid-Egger.

Steht das Profil, lassen sich Kontakte besonders einfach über sogenannte „Gruppen“ knüpfen. Gruppen gibt es in fast allen Communitys zu beinahe allen Themen – von regionalen Aktivitäten über Hobbies bis zu beruflichen Spezialfragen. „Seien Sie in Gruppen aber nicht zu aktiv“, warnt Kommunikationsexperte Schmid-Egger. „Menschen, die mehrfach am Tag einen Beitrag verfassen, wirken nicht ausgelastet.“

Auch bei der Auswahl der Netzwerkbeziehungen sollte Qualität vor Quantität gehen. „Wer auf Xing oder einem anderen virtuellen Netzwerk Tausende von Freunden hat, wird diese Menschen kaum noch persönlich kennen. Aus so einem Netzwerk kommen keine nützlichen Empfehlungen mehr“, weiss Caroline Krüll. Besser ist es, seine Verbindungen überschaubar zu halten. Denn auch bei Internet-Netzwerken sollten Geben und Nehmen im Gleichgewicht stehen. Die Networkerin empfiehlt: „Versorgen Sie Ihre Kontakte mit Informationen. Geben Sie Tipps weiter. Nur dann fließt auch etwas an Sie zurück.“

Überhaupt sollte ein Internetkontakt irgendwann zu einem realen Treffen führen. Letztendlich suchen die meisten Nutzer im Internet echte Menschen und haben wirkliche Anliegen, wie einen neuen Job oder Freizeitpartner zu finden.

Bei allen Vorteilen der virtuellen Verbandelung: Social Networking ist oft ein Zeitfresser erster Güten. „Ein Abend ist ganz schnell mit ,xingen’ oder ,facebooken’ verbracht“, warnen die Autoren. Sie raten: „Behalten Sie Ihr Zeitmanagement gut im Auge. Gerade, wenn Sie sich in verschiedenen Netzwerken tummeln.“

Zeit sparen durch konkrete Networking-Ziele
Damit Sie keine Zeit vergeuden, sollten Sie vorher festlegen, was genau Sie mit Ihrem Netzwerk erreichen wollen. Je klarer Ihr Ziel, desto eher werden Sie es auch erreichen können. Ziele können sein:

  • Ich suche Kunden für mein Produkt.
  • Ich suche Menschen, mit denen ich mich über mein Arbeitsgebiet fachlich austauschen kann.
  • Ich suche einen neuen Job und möchte mit Entscheidern ins Gespräch kommen.
  • Ich suche Menschen, mit denen ich gelegentlich am Wochenende Sport treiben kann.

Christian Schmid-Egger / Caroline Krüll, Networking mit Xing, Facebook & Co., Reihe Beck kompakt, Verlag C.H.Beck 2009, ISBN 978-3-406-59358-1

(Redaktion)


 


 

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