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Starke Marke OstWestfalenLippe

Neue Erkenntnisse über Bekanntheit und Image der Region

„Mit nahezu 80 % gestützter Bekanntheit ist OstWestfalenLippe in Deutschland eine bekannte Marke. Die Region steht für Wirtschaftskompetenz und hohe Lebensqualität.“ So lautet das Fazit, das die OstWestfalenLippe Marketing GmbH aus einer Umfrage zieht, die das unabhängige Markt- und Meinungsforschungsinstitut TNS EMNID im Auftrag der Gesellschaft durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden am Mittwochabend in der Dr. Oetker Welt vorgestellt.

„Der bundesweite Bekanntheitsgrad und auch das Imageprofil sind besser, als viele glauben. OstWestfalenLippe hat den Test bestanden. Es lohnt sich, weiter in diese Marke zu investieren“, freut sich Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL Marketing GmbH, über die „mutmachenden Ergebnisse“. Unternehmer August Oetker hatte der Region vorab ein gutes Zeugnis ausgestellt: „Natürlich prüfen wir routinemäßig, wie es um die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen steht. Wenn wir noch immer hier ansässig sind, dann müssen Stadt und Region wohl etwas damit zu tun haben“, sagte Dr. Oetker mit Blick auf die Standorttreue seines Unternehmens.

TNS EMNID hat im Auftrag der OWL Marketing GmbH im Januar 2009 erneut die Wahrnehmung der Region bzw. der Marke OstWestfalenLippe untersucht. Bei der Studie handelt es sich in weiten Teilen um die Fortführung der Befragung aus dem Jahr 2002. Gefragt wurden 503 Entscheider in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens. „OstWestfalenLippe wird sowohl hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, als auch der Lebensqualität den Erwartungen von Entscheidern gerecht. Insbesondere in Bezug auf die Wirtschaftskompetenz hat die Region zugelegt“, resümierte EMNID-Chef Klaus-Peter Schöppner. Positiv zu Buche etwa schlagen die Themen „Günstige Gewerbeflächen“ und „Familiengeführte Unternehmen“, ebenso wie „Qualifizierte Arbeitnehmer“ und „Erfolgreiche Unternehmen, hohe Wirtschaftskraft“. Die Mehrheit der Befragten assoziiert OstWestfalenLippe mit einer konkreten Branche. Am häufigsten genannt wurden mit über 50 % das Verlags- und Druckgewerbe, sowie die Lebensmittelindustrie und mit über 40 % die Möbelwirtschaft sowie der Maschinenbau. Nur 9 % verbinden keine Branche mit der Region.

Die Wertschätzung der Region als starker Wirtschaftsstandort ist eng verzahnt mit der Wahrnehmung als „schöne Gegend mit hohem Erholungswert“. Im Bereich der Lebensqualität sind neben landschaftlichen Vorzügen auch die Lebenshaltungskosten sowie der Wohnungsmarkt und das Wohnumfeld Pluspunkte der Region. Als touristisches Aushängeschild gilt der Teutoburger Wald. „Die Verbindung von harten und weichen Standortfaktoren ist für die Profilierung von OstWestfalenLippe bedeutsam. Der hohe Freizeitwert hält einerseits viele heimische Fachkräfte in der Region und ist gleichzeitig Argument im Wettbewerb“, sagt Landrat Friedel Heuwinkel, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Jeweils mehr als die Hälfte der Befragten nehmen die Region als naturnah, sympathisch, familien- und unternehmerfreundlich war. „Allerdings gibt es noch Luft nach oben“, merkt Herbert Sommer an. „Es mangelt noch an attraktiven Eigenschaften, die der Region ein besonderes und unverwechselbares Gesicht in der Menge geben. Etwa das einer Innovationsschmiede. Hier gibt es noch Nachholbedarf.“ Die Defizite bei den Imageeigenschaften „innovativ, modern und dynamisch“ gilt es noch auszugleichen. „Dafür müssen entsprechende Themen besetzt und inhaltliche Kampagnen geführt werden. In der Arbeit der OWL Marketing GmbH gibt es bereits gute Ansätze in diese Richtung. Mit der Initiative Innovation und Wissen beispielsweise sind wir auf dem richtigen Weg“, meint Herbert Weber, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe Marketing GmbH mit Blick auf erforderliche Innovationsoffensiven.

Unterstützt wurde die Markenuntersuchung von der Deutschen Bank, Region Bielefeld/Ostwestfalen/Osnabrück. „In schwierigen Zeiten zeigt sich die Stärke des Mittelstands in Ostwestfalen. Viele regionale Unternehmen haben konsequent den Weg der Internationalisierung beschritten. Der Erfolg auf internationalen Märkten und die Innovationsfähigkeit des Mittelstands lenken immer wieder Aufmerksamkeit auf den Standort Ostwestfalen. Für alle hier ist es wichtig zu wissen, wie und mit welchen Themen unsere Region wahrgenommen wird. Die Imagestudie wird uns helfen, das OstWestfalenLippe-Bild in der Öffentlichkeit noch klarer, realistischer und damit attraktiver zeichnen zu können“, erläutert Thomas Buschmann, Geschäftsleitung Deutsche Bank Bielefeld, das Engagement der Bank.

Abschließend lässt Herbert Sommer keinen Zweifel an der konsequenten Fortführung des Regionalmarketings: „Zur Marke OstWestfalenLippe gibt es keine Alternative! Über 16 Jahre hat allein die OWL Marketing GmbH mit Initiativen wie „Modellregion für Bürokratieabbau OstWestfalenLippe“ oder auch der „EXPO INITIATIVE OstWestfalenLippe“ auf das „Markenkonto OstWestfalenLippe“ eingezahlt. Mit Projekten wie der Garten_Landschaft OstWestfalenLippe und insbesondere „Wege durch das Land“ hat OWL an kulturellem Profil gewonnen. OstWestfalenLippe ist im Gespräch und alles andere als ein „No Name“!“, so Sommer.

(Redaktion)


 


 

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