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Polizeigewerkschaft hat keine Hinweise auf Anschläge in NRW

(dapd) Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen sieht trotz der aktuellen Terrorwarnungen keinen Grund zur Panik.

Die Bürger sollten ihr Leben wie bisher führen, an die Orte gehen, die sie auch sonst besuchten, und dabei lediglich wachsam sein, sagte der Landesbezirksgeschäftsführer der GdP, Heinz Rump, am Freitag in Düsseldorf. Zugleich betonte er, ihm seien keine konkreten Hinweise auf einen möglichen Anschlag in NRW bekannt.

Dass es eine Urlaubssperre für die Polizisten im Land geben könnte, befürchtet Rump nicht. Dafür gebe es keine Anzeichen, sagte er. Auch mit vermehrten Überstunden der Landespolizei rechnet Rump nicht.

Seinen Angaben zufolge haben die Landespolizisten in NRW derzeit rund fünf Millionen Überstunden aufgebaut. Das bedeute, dass jeder Bereitschaftspolizist durchschnittlich 350 Überstunden angesammelt habe, in einigen Fällen seien es sogar bis zu 700 Überstunden. Allein zwischen Januar und September dieses Jahres seien 1,1 Millionen Stunden dazugekommen. Grund für diese hohe Zahl seien unter anderem viele Einsätze bei Bundesligaspielen und viele Demonstrationen, die polizeilich gesichert werden mussten. So seien allein bei Einsätzen im Zusammenhang mit dem Castortransport vor zwei Wochen 200.000 Überstunden angefallen.

(dapd )


 


 

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