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NRW-Kartellbehörde prüft Wasserpreise

(ddp-nrw). Auch in Nordrhein-Westfalen können Verbraucher auf sinkende Wasserpreise hoffen. Die NRW-Landesregierung lässt nach einem Bericht der in Essen erscheinenden «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Donnerstagausgabe) derzeit die Wasserpreise der Versorger überprüfen.

 «Die Wasserversorger in NRW müssen ihre Preisgestaltung erläutern, damit wir im Zuge der Marktuntersuchung schnell klären können, ob und wo es Preisanpassungen geben kann», sagte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) der Zeitung. Bis Jahresende sollen dem Kartellamt alle Preise zur Auswertung vorliegen.

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hatte am Dienstag entschieden, dass die hessische Landeskartellbehörde bei überhöhten Tarifen der Versorger die Preise senken darf.

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) forderte unterdessen von der NRW-Landesregierung, das sogenannte Wasserentnahmegeld und die Abwasserabgabe abzuschaffen. Zusammen konnte NRW damit nach Angaben des BdSt im vergangenen Jahr knapp 160 Millionen Euro einnehmen. «Fiele dies weg, würden die Preise auf jeden Fall sinken», sagte Harald Schledorn, Gebührenexperte des BdSt in NRW der Zeitung.

(Redaktion)


 


 

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