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Auf dem Land wird weniger gebaut

Im Jahr 2012 genehmigten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 3481 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude. Laut dem statistischen Landesamt, waren das 10,5 Prozent weniger als im Jahr 2011.

Zu dieser Entwicklung hat maßgeblich der Rückgang bei den Bauanträgen für landwirt- schaftliche Betriebsgebäude beigetragen: Die Zahl der Bauvorhaben war hier mit 1085 um 15,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Darüber hinaus handelte es sich bei den genehmigten Bauvorhaben um 270 Büro- und Verwaltungsgebäude (-7,8 Prozent), 473 Fabrik- und Werkstattgebäude (-7,8 Prozent), 1094 Handels- und Lagergebäude (-6,0 Prozent) und 559 sonstige Gebäude (-11,0 Prozent).

Der Rauminhalt dieser 3481 neuen sog. Nichtwohngebäude verringerte sich gegenüber 2011 um 6,3 Prozent auf knapp 28 Millionen Kubikmeter. Den höchsten Rückgang beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden; der genehmigte Rauminhalt verringerte sich bei dieser Gebäudeart im Jahr 2012 um 13,5 Prozent auf 5,5 Millionen Kubikmeter.

In allen Regierungsbezirken war die Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude im Jahr 2012 niedriger als im Jahr zuvor: Der höchste Rückgang war dabei im Regierungsbezirk Arnsberg (-18,8 Prozent), der geringste im Regierungsbezirk Detmold (-2,1 Prozent) zu verzeichnen.

(Redaktion)


 


 

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