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NRW-Statistik

Mehr Verbraucher melden Insolvenz an - Zahl der Unternehmenspleiten sinkt

Im ersten Halbjahr 2012 wurden in Nordrhein-Westfalen 19 771 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt - 2,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011. Das teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT NRW) als Statistisches Landesamt mit.

Die von den Gläubigern angemeldeten Forde- rungen summierten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf 12,3 Milliarden Euro – eine Zunahme von rund acht Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.

5 657 Insolvenzen betrafen Unternehmen – leicht weniger als in 2011 (damals: 5 679 Fälle). Unter den weiteren Schuldnern, die Insolvenz beantragt haben, sind 12 975 Ver- braucher (dazu zählen Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie zum Beispiel Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose). Auch die Zahl der Verbrau- cherinsolvenzen hat zugenommen (plus 3,7 Prozent im Vergleich zu 2011). 

IT NRW weist darauf hin, dass in der Zahl der Unternehmensinsolvenzen auch Fälle von Unternehmen enthalten sind, deren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-west- fälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den im ersten Halbjahr 2012 betroffenen 45 Unternehmen summierten sich die Gläubigerforderungen auf 52,6 Millionen Euro.

Von einigen Amtsgerichten sind noch Insolvenzfälle aus dem Jahr 2011 nachgemeldet worden. Deshalb ist der Vergleich der Ergebnisse für das erste Halbjahres 2012 mit denen des
entsprechenden Vorjahreszeitraumes nur eingeschränkt möglich.

(Redaktion)


 


 

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