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Umsatzverlust

Oetker-Gruppe leidet unter der Wirtschaftsflaute

Die Unternehmensgruppe Dr. Oetker hat im vergangenen Jahr einen herben Umsatzverlust hinnehmen müssen. Er sank im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro, wie der Bielefelder Konzern am Dienstag mitteilte.

Die weltweite Wirtschaftsflaute hinterließ den Angaben zufolge vor allem an der Schifffahrts-Sparte ihre Spuren. Erstmals in der Unternehmensgeschichte musste die Hamburg Süd-Gruppe, zu der auch die brasilianische Reederei Allianca gehört, Einbußen hinnehmen. 13 Prozent weniger Fracht wurde befördert, der Umsatz sank um 28 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Mit 40,1 Prozent des Gesamtumsatzes sei die Schiffahrt nach Unternehmensangaben jedoch weiterhin der größte Bereich gewesen. Nahrungsmittel steuerten 26,9 Prozent zum Umsatz bei. Die Ergebnisentwicklung sei zufriedenstellend, teilte die Oetker-Gruppe mit. Ergebniszahlen wurden nicht bekannt gegeben. Der Jahresauftakt sei im laufenden Jahr besser gewesen als in 2009, hieß es. Derzeit lägen alle Firmen im Rahmen ihrer Planungen. Die Oetker-Gruppe ist einer der größten deutschen Familienkonzerne. Unter ihrem Dach vereinigen sich neben Nahrungsmitteln (Radeberger, Jever, Henkell, Wodka Gorbatschow) auch Hotels, eine Bank (Bankhaus Lampe) und eine Chemiefabrik. Außerdem ist die Gruppe größter Einzelaktionär der Douglas-Holding.

(Redaktion)


 


 

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