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  • 14.11.2008, 16:37 Uhr
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Autobauer

Opel bittet um Staatsbürgschaft

Der angeschlagene Autobauer Opel bemüht sich um eine staatliche Bürgschaft. Das Management der Adam Opel GmbH habe sich an die Bundesregierung und die Bundesländer mit Opel-Werken mit der Bitte gewandt, eine staatliche Bürgschaft zu erhalten, sagte Opel-Chef Hans Demant am Freitag der Online-Ausgabe des «Handelsblatts». Opel-Werke gibt es in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Hessen. Im Bochumer Werk sind rund 6000 Menschen beschäftigt.

Nach Informationen des «Handelsblatts» aus Regierungskreisen überlegt die CDU-geführte hessische Landesregierung bereits, eine Bürgschaft in Höhe von 500 Millionen Euro zu übernehmen. Die Bürgschaft würde dann notwendig, wenn sich die wirtschaftliche Situation der Opel-Mutter General Motors (GM) verschärft, die vorübergehend auch Auswirkungen auf wesentliche Geschäftsbereiche wie Produktprogramme und Produktentwicklung der Adam Opel GmbH haben könnte, sagte Demant.

Demant bedankte sich ausdrücklich für die Bereitschaft der Politik, umgehend eine derartige Unterstützung in Erwägung zu ziehen. Die eventuell benötigten Mittel und Bürgschaften würden dafür eingesetzt, die Produktentwicklungs- und Werkzeuginvestitionen in den deutschen Werken zu unterhalten. Sie würden keinesfalls außerhalb Europas genutzt werden, sagte er.

Die Bedingungen für diese Mittel würden mit den Experten der Bundesregierung und der betroffenen Landesregierungen ausgehandelt, sagte Demant. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums sagte: «Zu Bürgschaften äußern wir uns grundsätzlich nicht.»

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Pott-Indianer
16.11.08 20:30 Uhr
Einbürgerung von Opel jetzt!

Ich finde, dass Opel zusammen mit der Staatsbürgschaft auch die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen sollte. Und sowieso: Die Opel-Zentrale müsste in den Ruhrpott.

 

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