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Opel-Händler wollen sich finanziell an Rettung von Konzern beteiligen

(ddp-nrw). Der Verband Deutscher Opel-Händler (VDOH) will einen finanziellen Beitrag zur Rettung des angeschlagenen Autokonzerns leisten. Die deutschen Opel-Händler seien bereit, sich finanziell mit 150 Euro pro verkauftem Fahrzeug über einen Zeitraum von drei Jahren an Opel zu beteiligen, sagte VDOH-Vorstandssprecher Thomas Bieling am Donnerstag in Darmstadt im Anschluss an eine Mitgliederversammlung. «Das ist ein Signal an die Öffentlichkeit, Politiker und vor allem an die Mitarbeiter», fügte er hinzu.

Es habe eine «hundertprozentige» Zustimmung zu dem neuen Konzept gegeben. «Es ist ein europäisches Modell», betonte Bieling. Es bedürfe der Zustimmung aller europäischer Händler. Damit könnte die «signifikante Summe» von 400 Millionen Euro investiert werden. Die Opel-Händler rechnen in diesem Jahr mit einem Absatz von 1,2 Millionen Fahrzeugen in Europa, inklusive Vauxhall.

Das Geld soll in einen Fonds eingezahlt werden, der von der Vereinigung der europäischen Opel-Händler (Euroda) verwaltet wird. Opel müsse in eine europäische Aktiengesellschaft umgewandelt werden, als Sitz biete sich Rüsselsheim an. Er gehe davon aus, dass sich die Händler mit einem Anteil von 10 bis maximal 20 Prozent an Opel beteiligen.

Opel als deutsche Tochter des schwer angeschlagenen US-Autokonzerns General Motors (GM) beschäftigt im hessischen Rüsselsheim sowie in Bochum, Eisenach (Thüringen) und Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) rund 25 000 Menschen.

ddp/kah/sam

(Redaktion)


 


 

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