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IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Ostwestfälische Industrie weiterhin deutlich im Aufwind

Die Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes in Ostwestfalen sind von Januar bis Mai 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter deutlich gestiegen, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit.

„In den ersten fünf Monaten dieses Jahres lagen die Industrieumsätze um 18,6 Prozent über denen des Vorjahres“, berichtet IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden. Seinen Worten nach erwirtschafteten die ostwestfälischen Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten in den ersten fünf Monaten 2011 einen Umsatz von 15,7 Mrd. Euro.

„Die wirtschaftliche Erholung findet dabei gleichermaßen im Ausland und im Inland statt“, zeigt sich von der Heiden erfreut: Die Inlandsumsätze wuchsen in diesem Zeitraum um 18,5 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro, die Auslandsumsätze um 18,8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.

Ostwestfalens große Industriebranchen konnten dabei gegenüber den ersten fünf Monaten des Vorjahres durchgängig zulegen. So steigerten die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln ihre Umsätze um 22 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro und die Maschinenbauumsätze legten um 20,2 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro zu. Darüber hinaus verbesserten die ostwestfälischen Möbelhersteller ihre Umsätze um 8,1 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, die Hersteller elektrischer Erzeugnisse um 15,3 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro und die Hersteller von Metallerzeugnissen um 19,3 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro.
„Ostwestfalens Industrie hat damit die Einbrüche seit 2008 wieder so gut wie wettgemacht“, betont der IHK-Geschäftsführer. Der Maschinenbau, die Hersteller von Metallerzeugnissen und die Möbelindustrie hätten die 2008er Umsätze allerdings noch nicht erreicht. Die Nahrungsmittelindustrie, die Hersteller von Kraftwagenteilen und von elektrischen Ausrüstungen lägen wieder über dem Vorkrisenniveau. Auch die Zahl der Beschäftigten sei in Ostwestfalens Industriebetrieben weiter leicht angestiegen: 142.045 Personen stellen ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar.

Die durchgängig positive Entwicklung in den Branchen schlägt sich laut von der Heiden auch in den Kreisen nieder. Mit einem Umsatzsprung von 24,3 belegt Ostwestfalens ohnehin stärkster Industriekreis, der Kreis Gütersloh, von Januar bis Mai 2011 den Spitzenplatz (Gesamtumsatz 6,5 Mrd. Euro). Das Verarbeitende Gewerbe im Kreis Höxter konnte mit einem Plus von 20,5 Prozent auf 765 Mio. Euro ebenfalls deutlich zulegen. Die Industrie im Kreis Minden-Lübbecke wuchs um 19,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. In der Stadt Bielefeld stiegen die Gesamtumsätze der Branche um 13,9 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Der Kreis Paderborn liegt um 13,7 Prozent über dem Vorjahresniveau (2,1 Mrd. Euro). Und im Kreis Herford sind die Industrieumsätze um zehn Prozent auf 2,2 Mrd. Euro gewachsen.

(Redaktion)


 


 

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