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  • 29.11.2010, 10:18 Uhr
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OWL Kulturförderpreis

Eine Investition in die Vielfalt

Kultur kostet Geld. Aber sie macht eine Region reicher. "Kunst und Kultur können faszinieren und begeistern. Sie ziehen Menschen in ihren Bann und eröffnen neue Sichtweisen", erklärt Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter von Miele. Und das oftmals tatkräftig unterstützt von Unternehmern. Dieser Einsatz soll gewürdigt werden: 2011 wird erstmals der OWL Kulturförderpreis verliehen. Er war das zentrale Thema des 3. OWL Kulturforums in Bielefeld.

"Mit der neuen Auszeichnung sollen Unternehmer aus OstWestfalenLippe geehrt werden, die sich besonders vorbildlich für Kunst und Kultur in der Region engagieren. "Wir wollen auf diese Weise die Verbindung zwischen Wirtschaft und Kultur weiter stärken, um unsere Region noch lebendiger und bunter zu machen", erklärt Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OstWestfalenLippe Marketing GmbH. Die Gesellschaft wird den Preis gemeinsam mit Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Dr. Zinkann und den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen und Lippe verleihen.

Die Ziele der undotierten Auszeichnung: Vorbildlichen Förderern der Kultur auf sichtbare Weise danken, andere Unternehmen zum Nachahmen anspornen und damit die kulturelle Vielfalt in OWL fördern – ein weicher, aber wichtiger Standortfaktor. "Wenn eine Region kulturell nichts zu bieten hat, wird sie im Wettlauf um die besten Köpfe und ihre Familien nicht gewinnen können", verdeutlicht Ortwin Goldbeck. Der Präsident der IHK Ostwestfalen sieht Kulturförderung als "gewinnbringende Investition in Identität und Image" und als wichtigen Baustein für Bildung und Tourismus.
Wichtig für Image und Identität
Um die regionale Kulturszene lebendig zu halten und auszubauen, werden Partnerschaften zwischen Kultur und Wirtschaft immer wichtiger, betont Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Sie sieht im OWL Kulturförderpreis ein hervorragendes Instrument, um unternehmerisches Engagement zu honorieren.

Beim dritten OWL Kulturforum im Bielefelder IHK-Gebäude machte der Unternehmer Heiner Wemhöner am Freitagabend deutlich, welchen Wert kulturelles Engagement für Identität und Image eines Unternehmens hat. Der Chef von Wemhöner Surface Technologies weiß das aus eigener Erfahrung: Er engagiert sich in Herford seit Jahren für das Museum Marta und hat auch die viel beachteten "Safety Cones" des Künstlers Dennis Oppenheim gefördert.

Wie bundesweit Unterstützung für die Kultur gewonnen wird, das verdeutlichte Dr. Stephan Frucht, Geschäftsführer des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie. In Interviews stellten Künstler aus der Region bedeutende Projekte vor, die ohne Unternehmer-Hilfe nicht existieren könnten.

Am Ende des OWL Kulturforums war man sich einig: Kultur und Wirtschaft brauchen einander, die Verbindungen sollten weiter ausgebaut werden. Der neue Kulturpreis ist ein wichtiger Baustein dazu.

Im März 2011 wird die Ausschreibung veröffentlicht, Vorschläge können dann beim Kulturbüro der OstWestfalenLippe Marketing GmbH eingereicht werden.

(Redaktion)


 


 

Herbert Sommer
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