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Direktlieferant Automobilindustrie

paragon geht gestärkt ins Geschäftsjahr 2008

Das Geschäftsfeld Automotive zeigte sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr als Wachstumstreiber des paragon-Konzerns. So steigerte der Direktlieferant der Automobilindustrie im Kerngeschäftsfeld den Umsatz mit Eigenprodukten um 6,7 Prozent auf 88,5 Mio. Euro. „Damit sind wir stärker gewachsen als die europäische Automobilindustrie. Dieses Ergebnis ist ein klarer Beweis für unsere Innovationskraft und Produktqualität", betont Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers.

Durch das starke Wachstum im Automotive-Bereich (Umsatzanteil 80 Prozent) konnte der Verzicht auf Handelsgeschäfte nahezu kompensiert werden, so dass 2007 mit 108,9 Mio. Euro ein Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau erwirtschaftet wurde. Währungsbereinigt wurde mit einem Brutto-Konzernumsatz von 110,4 Mio. Euro die Vorhersage des Vorstands für das Geschäftsjahr 2007 realisiert. paragon hat das Geschäftsjahr 2007 genutzt, um in die Zukunft zu investieren. In Forschung und Entwicklung wurde mit 10,7 Mio. Euro (9,8 Prozent vom Umsatz) auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr investiert. Auch der Tausch von hochverzinslichen in niedrigverzinsliche Genussrechte belastete das Ergebnis 2007 zusätzlich, führt aber zukünftig zu deutlich geringeren Zinszahlungen.

Finanzkraft ist stark

Aufgrund der insgesamt 12,5 Prozent höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,4 Mio. Euro auf 6,8 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss konnte hingegen deutlich zulegen. Er stieg auch aufgrund von Steuereffekten um 11,7 Prozent auf 2,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2,2 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie beträgt nun 0,60 Euro nach 0,54 Euro im Vorjahr. Die Finanzkraft von paragon ist weiterhin stark. Mit einem Wachstum beim operativen Cashflow in Höhe von 47,2 Prozent auf 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 4,2 Mio. Euro) konnte das Unternehmen seine Eigenfinanzierungskraft deutlich erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2007 wollen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung am 14. Mai 2008 eine Dividende in Höhe von 0,10 Euro pro Aktie vorschlagen (Vorjahr: 0,30 Euro).

Stärkeren Ausrichtung auf Wachstumsmarkt Cockpit-Systeme

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte paragon wichtige Erfolge bei der Höherpositionierung zum Systemlieferanten verzeichnen. Diese Entwicklung wird das Unternehmen in 2008 mit einer stärkeren Ausrichtung auf den Wachstumsmarkt Cockpit-Systeme konsequent vorantreiben, um zusätzliches Umsatz- und Margenpotential zu nutzen. Schon in zwei bis drei Jahren werden Zulieferer 75 Prozent der Wertschöpfung an einem Fahrzeug erbringen; paragon ist hierfür nicht zuletzt auch durch das Artega-Projekt herausragend positioniert und vorbereitet.

paragon hatte 2006 den Bau des neuen deutschen Sportwagens Artega GT initiiert, um eine Plattform für die eigenen Cockpit-Systeme zu haben. Erste Erfolge bei der Übertragung von Artega-Innenraumkomponenten auf die Großserie sind bereits zu verzeichnen. Auch dadurch konnte der Bestand an terminierten Aufträgen zum 31. Dezember 2007 um 15,3 Prozent gesteigert werden.

Zuwachs beim Umsatz erwartet

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand einen Zuwachs beim Umsatz von 5,0 bis 10,0 Prozent sowie ein überproportionales Wachstum beim operativen Ergebnis. Der gute Start in 2008 bestätigt diese Einschätzung. Die Auftragsvorlage konnte paragon bereits bis Mitte März auf 314,9 Mio. Euro erhöhen. Hiervon entfallen rund 104 Mio. Euro auf 2008; damit ist bereits nahezu der gesamte Planumsatz für das laufende Geschäftsjahr abgedeckt.

Großauftrag für das Media Device Interface

Auch konnte das Unternehmen im Februar dieses Jahres einen neuen Großauftrag für das Media Device Interface (MDI) vermelden, mit dem MP3-Player wie CD-Wechsler bedient werden können. Das Auftragsvolumen allein hieraus beträgt für die nächsten drei Jahre mehr als 25 Mio. Euro. „Beim MDI besitzen wir einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung. Mit den kostenintensiven Maßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir die Basis für das zukünftige Wachstum und den Unternehmenswert gestärkt", blickt Frers zuversichtlich in die Zukunft.

(Redaktion)


 

 

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