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Automotive und Electronic Solutions

paragon startet rasant ins Jubiläumsjahr

Mit einem bemerkenswerten Start hat paragon das 20. Jahr seines Bestehens eröffnet und gibt damit die Richtung für 2008 vor. Den Gesamtumsatz konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten um rund 15 Prozent auf 29,4 Millionen Euro steigern. Gleichzeitig erreichte die Auftragsvorlage ein Rekordniveau. Im dominierenden Geschäftsfeld Automotive (Umsatzanteil 83 Prozent) zeigte sich der Bereich Car Media Systeme mit einem Umsatzplus von 40,4 Prozent besonders stark.

"Vor allem im Kerngeschäftsfeld Automotive entwickelten sich das EBIT mit einem Plus von 11,6 Prozent auf 2,1 Millionen Euro und der Umsatz mit einem Zuwachs von 20,6 Prozent auf 24,3 Millionen Euro sehr erfreulich", weist Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers, der das Unternehmen vor 20 Jahren gründete, auf die guten Finanzkennzahlen hin. Im Geschäftsfeld Electronic Solutions verringerte sich der Umsatz vor allem aufgrund von Währungsumrechnungen leicht von 5,4 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro. Durch die positive Ergebnisentwicklung bei der paragon firstronic in Deutschland blieb das EBIT mit 222.000 Euro (Vorjahr: 268.000 Euro) nahezu stabil.

Insgesamt konnte paragon das operative Ergebnis deutlich verbessern. Während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ( EBITDA ) von 4,9 Millionen Euro um 13,7 Prozent auf 5,6 Millionen Euro stieg, kletterte das EBIT um 8,0 Prozent auf 2,3 Millionen Euro. Die EBIT- Marge liegt mit 8,0 Prozent vom Umsatz über der Marge des Gesamtjahres 2007 (6,2 Prozent). Durch die außerordentlichen Belastungen aufgrund des Umtausches von Genussrechten lag das Periodenergebnis im 1. Quartal 2008 erwartungsgemäß mit 241.000 Euro unterhalb des Vorjahresquartals (565.000 Euro). Das Unternehmen werde zukünftig jedoch von deutlich geringeren Zinszahlungen profitieren. Das Ergebnis je Aktie betrug somit 0,06 Euro (VJ.: 0,14 Euro). Einen Beweis für die starke Ertragskraft liefert der operative Cash-flow; hier verzeichnete paragon im Berichtszeitraum einen deutlich gestiegenen Mittelzufluss in Höhe von 2,4 Millionen Euro. „Unser Geschäft entwickelt sich sehr dynamisch weiter, die Etablierung als Systemlieferant gelingt zusehends", freut sich Klaus Dieter Frers über die um mehr als 55 Prozent höhere Auftragsvorlage gegenüber dem Vorjahr. Wie paragon im Februar berichtet hatte, rüstet ein deutscher Automobilhersteller fast seine gesamte Modellpalette mit dem Media Device Interface (MDI) aus. Dadurch konnte das Unternehmen das Auftragsvolumen für dieses Produkt im Vergleich zum Geschäftsjahr 2007 um mehr als das Dreifache steigern.

Auch intern bereitet sich paragon auf den nächsten Wachstumsschub vor. So werden die drei Bereiche Klimasysteme, Car Media Systeme sowie Anzeige- und Bediensysteme zu den zukunftsorientierten Divisionen Cockpit-Systeme und Sensorik/Aktorik zusammengeführt. Forschung, Entwicklung und Projektmanagement der jeweiligen Divisionen arbeiten dann standortübergreifend an neuen Produkten und Systemen. Gleichzeitig hat paragon durch eine neu eingeführte Key Account-Struktur die Kundennähe im Vertrieb verbessert. „Das erste Quartal hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Wir gehen für das laufende Geschäftsjahr weiterhin von einem Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 10 Prozent und einer überproportionalen Ergebnissteigerung auf allen Ergebnisstufen aus", sieht Frers die strategische und operative Entwicklung des Unternehmens sehr positiv.

Die im Prime Standard der Deutschen Börse in Frankfurt notierte paragon AG entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Systemlösungen in den Geschäftsfeldern Automotive (Klimasysteme / Car Media Systeme / Anzeige- und Bediensysteme) und Electronic Solutions inkl. Gebäudetechnik. Zum Produktportfolio des Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen u. a. der mit Abstand weltmarktführende Luftgütesensor AQS, Freisprecheinrichtungen und Anzeigeinstrumente. Neben dem Hauptsitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) befinden sich Standorte in Suhl (Produktion, Thüringen), Cadolzburg (Car Media Systeme, Bayern), St. Georgen (Anzeigeinstrumente, Baden-Württemberg) und Heidenheim (Vertrieb Electronic Solutions, Baden-Württemberg). International ist der paragon-Konzern durch 100 Prozent-Tochterunternehmen in Grand Rapids (Entwicklung, Produktion und Vertrieb, Michigan/USA) und Osaka (Applikation, Vertrieb; Japan) sowie Vertriebsniederlassungen in Paris (Frankreich) und Turin (Italien) vertreten. Der paragon-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2007 mit 594 Mitarbeitern einen Umsatz von 108,9 Millionen Euro.

(owl/pivo)


 

 

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