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Schaeffler

Politiker kritisieren Ruf nach Hilfe

Nach dem bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) äußern sich nun weitere Bundespolitiker kritisch zu den Beihilfe-Plänen von Schaeffler. Aufgrund der hohen Schulden nach der Continental-Übernahme hoffen die Herzogenauracher auf Unterstützung in Zeiten der Finanzkrise

"Es besteht die Gefahr eines Subventionswettlaufs auf Kosten der Steuerzahler", agte der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs. Auch der CDU-Wirtschaftsflügel und der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz sprachen sich gegen eine Kapitalspritze für den Automotive-Zulieferer aus.

Zeil betonte, dass die bayerischen Hilfsmaßnahmen auf den Mittelstand beschränkt seien und bei den bislang diskutierten Summen neben dem Land Niedersachsen auch der Bund gefordert sei. Zudem forderte der FDP-Politiker, dass Schaeffler ein tragfähiges Konzept für die Zukunft vorlegen solle.

Drastischer hingegen die Forderung des Wirtschaftsweisen: "Es wäre besser, die Übernahme abzusagen statt mit Steuerzahler-Geld einzuspringen. Auch von den Banken ist keine Hilfe zu erwarten. "Wenn die Banken, die ja so viel Geld bekommen, nicht bereit sind, Conti oder Schäffler zu finanzieren, dann ist was faul.", so der Experte Prof.Wolfgang Gerke gegenüber dem Nachrichtensender n-tv.

(Redaktion)


 


 

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