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Postbank stoppt Beitragseinzug für Altersvorsorgekonto

(bo/ddp.djn). Die Finanzkrise zwingt die Postbank einem Pressebericht zufolge dazu, den Beitragseinzug für ein wichtiges Vorsorgeprodukt zu stoppen. Wie die «Bild»-Zeitung in ihrer Montagausgabe schreibt, hat die Bank die Sparplanraten für ihr sogenanntes Altersvorsorgekonto bis auf weiteres ausgesetzt. Seit Anfang März zieht das Bonner Institute keine Beiträge mehr von Kunden für dieses Vorsorgeprodukt ein. Betroffen seien Zehntausende Verträge. Grund seien offenbar massive Verluste am Aktienmarkt. Sie hätten dazu geführt, dass die im Altersvorsorgekonto enthaltenen Aktienzertifikate erheblich an Wert verloren haben, hieß es aus der Bank.

Laut Zeitung stößt das Verhalten der Postbank bei Verbraucherschützern auf scharfe Kritik. Der Finanzexperte der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, Christian Meyer, sprach von einem «einmaligen Vorgang» in der Finanzbranche. Ihm sei nicht bekannt, wann eine deutsche Bank die Annahme von Beiträgen jemals ausgesetzt habe. Es liege nahe, dass mit dem Aktienanteil bei dem Altersvorsorgekonto «etwas schief gelaufen» sei. «Es spricht nicht für eine sicherheitsorientierte Anlage, wenn risikoreiche Aktiengeschäfte getätigt werden, um die angestrebte Rendite zu erzielen», sagte Meyer der Zeitung.

(Redaktion)


 


 

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