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Teil 53: Social Media Marketing

Social Media-Marketing für Ärzte und Praxen

So können Ärzte und Praxen Social Media zum eigenen Vorteil nutzen

Die Situation der Gesundheitsbranche in Deutschland

Nicht zuletzt durch die zahlreichen Gesundheitsreformen sieht die Lage für Ärzte und Praxen zunehmend schwierig aus. Und trotzdem zeigen Statistiken, dass die Anzahl der gemeldeten Ärzte und Ärztinnen weiterhin zunimmt. So ist im Jahre 2010 die Zahl der bei den Landesärztekammern gemeldeten Ärzte auf insgesamt 439.090 gestiegen.

Damit liegt die Anzahl der Ärzte 2010 um 2,1% höher als im Vorjahr und damit sogar leicht über den Steigerungsraten der vorherigen Jahre. Auch der Anteil der Ärztinnen ist im Jahre 2010 in der Tendenz der letzten Jahre entsprechend leicht angestiegen und hat jetzt 44,1% der Gesamtzahl (2009: 43,5%) erreicht.

Ärzte und Praxen - Der Trend im Web

Viele Ärzte und Praxen verfügen mittlerweile über eine eigene Homepage und sind darüber im Internet präsent. Studien zeigen jedoch, dass auch immer mehr Ärzte die Chance von Social Media wahrnehmen und hier aktiv werden wollen. Bereits jetzt ist schon jeder zweite niedergelassene Arzt in Social Media Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co vertreten (Quelle W&V 08.04.2011). Zudem sind weit mehr als die Hälfte der Ärzte fest davon überzeugt, dass Social Media in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen wird. So sind in spezialisierten Portalen wie z.B. http://www.jameda.de oder http://docinsider.de bereits viele Ärzte mit einem eigenen Profil vertreten.

Ärzte-Profile in Gesundheitsportalen

Obwohl bereits viele Ärzte in Social Media-Portalen vertreten sind, nutzen leider bisher nur sehr wenige die Möglichkeiten, die sich hier bieten. So sind die Profile zwar vorhanden, allerdings kaum mit Inhalten gefüllt. Die Möglichkeiten Bilder und Sprechzeiten zu hinterlegen und Spezialleistungen zu erläutern, werden kaum bis gar nicht genutzt. Auch die Patientenbewertungen geben meist nicht viel Aufschluss über die Tätigkeiten des Arztes. Dabei ist mit einem optimierten Profil und einer aktiven Patientenkommunikation hier vieles möglich. Ein gutes Beispiel hierfür ist z.B. das imedo-Profil von Dr. Eisenmeier aus Bielefeld, der hier von seinen Patienten regelmäßig bewertet wird. Hier ist ein sehr aussagekräftiges Profil hinterlegt. Die Praxis, die Leistungen und die Mitarbeiter werden in Text und Bild vorgestellt – so entsteht ein umfangreiches Bild über die Praxis und die Behandlungsmöglichkeiten und Qualität.

Auch Dr. Jörg Blesse, Arzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie aus Bielefeld, nutzt die Gesundheitsportale aktiv.Er verfügt über ein aussagekräftiges Profil im Gesundheitsportal jameda und hat hier bereits zahlreiche positive Bewertungen von seinen Patienten erhalten.

Diese Bewertungen wiederum steigern das Vertrauen seiner zukünftigen Patienten in seine Leistungen – und gerade bei dem sensiblen Thema Schönheitsoperationen (Schwerpunkt Nasenkorrekturen) ist es wichtiger denn je, auch über Soziale Medien Vertrauen aufzubauen.

Das Ärzte- und Praxismarketing der Zukunft

Über Social Media-Kanäle bestehen für Ärzte gute Möglichkeiten, gezielte Imagepflege zu betreiben und potenziellen Patienten ein nachhaltiges und detailliertes Bild zu vermitteln sowie von positiven Bewertungen seitens anderer Patienten zu profitieren.

In Verbindung mit sozialen Netzwerken lassen sich aber noch weitere Ziele für Ärzte, Kliniken und Gesundheitspraxen realisieren (weitere Informationen auch unter www.1a-praxismarketing.de) – so zum Beispiel: - erfolgreich Patienten zu binden (z.B. über Newsletter, SMS-Marketing) - neue Privatpatienten zu gewinnen - Unternehmen als Kunden zu gewinnen (z.B. über das Businessportal XING) - Spezialoperationen / Zusatzleistungen besser zu vermarkten - das eigene Suchmaschinenranking zu verbessern - freie Beratungstermine kurzfristig erfolgreich neu zu vergeben - Behandlungsschwerpunkte und Therapien besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren - Online-Patientenbewertungen gezielt positiv zu steuern - unnötige Ausgaben und Streuverluste bei den Werbe-Aktivitäten zu minimieren - die Kommunikation der Praxis nachweisbar zu verbessern

Gerade weil die Ärzte in der Vergangenheit eher passives Marketing betrieben haben, bietet die heutige Zeit völlig neue Chancen im Gesundheitssektor.

(Markus Gehlken)


 


 

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