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Rainer Brüderle

Nach "Aufschwung-Sommer" sieht Brüderle "goldenen Konjunktur-Herbst"

(dapd) Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sieht den Aufschwung auf einer breiten Basis.

"Dem großen Aufschwung-Sommer folgt ein goldener Konjunktur -Herbst", sagte der Minister am Dienstag in Berlin. Das Statistische Bundesamt hatte zuvor seine Angaben vom 12. November bestätigt, wonach das Bruttosozialprodukt (BIP) zwischen Juli und Ende September preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,7 Prozent gegenüber den vorangegangenen drei Monaten zulegte.

Zwischen April und Ende Juni war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,3 Prozent gewachsen und damit so schnell wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Im ersten Quartal lag das Plus bei 0,6 Prozent. Auf Jahressicht wuchs die Wirtschaft im dritten Vierteljahr preisbereinigt um 3,9 Prozent, nach 4,1 Prozent im zweiten Quartal.

Von der Außenwirtschaft angestoßen, werde der Aufschwung immer stärker von der Binnenwirtschaft getragen, sagte Rainer Brüderle. "Es wird wieder investiert, die Beschäftigung nimmt dynamisch zu, die Einkommen steigen, und der private Konsum trägt zunehmend das Wachstum in Deutschland."

Den Statistikern zufolge stiegen die privaten Konsumausgaben zwischen Juli und Ende September im Vorquartalsvergleich um 0,4 Prozent, die staatlichen Ausgaben erhöhten sich um 1,1 Prozent. In Ausrüstungen wurde 3,7 Prozent mehr investiert, wohingegen die Bauinvestitionen um 0,4 Prozent leicht zurückgingen. Das überrasche nach dem starken, von Nachholeffekten geprägten zweiten Quartal aber nicht, hieß es.

Wachstumsmotor war im dritten Quartal auch der Außenhandel mit einem Beitrag von 0,3 Prozentpunkten. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen zum Vorquartal um 2,3 Prozent und damit etwas stärker als die Importe mit plus 1,9 Prozent. Die Wirtschaftsleistung wurde von 40,7 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Von der Entwicklung profitierten auch die Beschäftigten: Die Nettolöhne und -gehälter waren trotz deutlich gestiegener Sozialbeiträge um 4,0 Prozent höher als vor einem Jahr. Grund dafür war der erneute Rückgang der gezahlten Lohnsteuer . Pro Kopf gerechnet war der Anstieg der Nettolöhne und -gehälter mit 3,1 Prozent im Schnitt etwas weniger stark, da auch die Anzahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,8 Prozent zulegte.

(dapd )


 


 

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