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Mammutschichten von Klinikärzten weiterhin die Regel

An einem Großteil der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser überschreiten Ärzte auch vier Jahre nach Inkrafttreten neuer Gesetze die vorgeschriebenen Maximalarbeitszeiten.

Das berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe (Mittwochausgaben) unter Berufung auf Ärzte und Politiker.

«Das Risiko für Patienten, in einer lebensbedrohlichen Situation auf einen übermüdeten Arzt zu treffen, ist hoch», sagte der Mediziner und gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Romberg, den WAZ-Titeln.

Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, nannte es «erschreckend», dass sich in vielen Krankenhäusern nichts an der Überstunden- und Arbeitsbelastung der Ärzte geändert habe. Romberg warf Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) vor, nicht energisch genug gegen Arbeitszeitverstöße an Kliniken vorzugehen.

Wie die WAZ-Titel weiter berichten, wurden in NRW in den vergangenen zwei Jahren gerade einmal zwölf Bußgeldverfahren wegen Überschreitung der Arbeitszeit von Medizinern an Kliniken eingeleitet. Nach Ansicht von Romberg sind jedoch 24-Stunden-Dienste von Ärzten an vielen Kliniken weiterhin die Regel. Vorgeschrieben sind mindestens zehn Stunden Ruhe nach maximal zehn Stunden Arbeit.

(Redaktion)


 


 

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