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  • 02.12.2016, 08:44 Uhr
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Reisen

Irans Seidenstraße – entdeckt auf neuen Wegen

Der Iran – die Geschichte der Perser trifft auf facettenreiche islamische Kulturen und einen spannenden politischen Aufbruch. Kein Wunder, dass sich das Land in den vergangenen Jahren zu einem neuen Trendziel für erlebnishungrige Kulturfreunde gemausert hat. Tischler Reisen aus Garmisch-Partenkirchen hat jetzt eine besondere Reise im Programm: Abseits der klassischen Routen geht es auf Spurensuche auf der alten Seidenstraße.

Die Seidenstraße – sofort denken wir an Marco Polo, an uralte zentralasiatische Handels-städte, an Xian als Endpunkt einer langen, strapaziösen Reise. Aber wer denkt schon an den Iran? Wohl nur wenige. Ein Fehler, wie sich herausstellt, und gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Seidenstraße war immer mehr als eine mittelalterliche Autobahn und Handelsstrecke zwischen Venedig und China. Auf der Seidenstraße wurde nicht nur gehandelt. Sie war ein 10.000 Kilometer langer Transmissionsriemen der Kulturen und Religionen. Genauso wie Marco Polo unglaubliche Geschichten aus den fernen Ländern des Ostens mit in die Heimat brachte, erreichten Berichte über die Gewohnheiten der „Langnasen“ China. Techniken und Religionen fanden ihren Weg nach Westen. Und Religionen ihren Weg nach Osten. Mönche wanderten auf der Seidenstraße neben Händlern und Kriegern und Krankheiten.

Das alte Persien spielte in diesem Austausch eine nicht unwichtige Rolle als gut geöltes Scharnier zwischen Okzident und Orient. Es lag an der südlichen Flanke der Seidenstraße, an den Kreuzungen zwischen den Handelsrouten nach Arabien und Indien und war doch immer mehr als ein Transitland, wie die Tagebücher des großen islamischen Reisenden und Gelehrten Ibn Battuta belegen.

So ist eine Reise durch den Iran immer auch eine Zeitreise zur Ästhetik, der Gelehrsamkeit und der Kultur des „mittleren“ Ostens. Und gerade abseits der großen Städte zeigt sich der wahre Iran entlang der historischen Seidenstraße. Zum Beispiel in Kashan am Rande des Kuhrud-Gebirges, der tausend Jahre alten Karawanserei Maranjab und Yazd, dem Zentrum der Zoroastrier, wo die heilige Flamme der Legende nach seit 2.500 Jahren ununterbro-chen brennt. Dann Nain: Die kleine Oasenstadt in der Wüste Dasht-e Khavir erinnert uns daran, wie wichtig es für die Karawanen des Mittelalters war, diese Orte der Ruhe und des Auftankens am Wegesrand zu finden. Ein Kontrast zu den Orten der Wüste ist Isfahan: Auf rund 1.575 Meter Höhe im zentralen iranischen Hochland gelegen, begrenzt vom Zagros-Gebirge und durchflossen vom Zayandah Rud, zeigt die Stadt seit Jahrtausenden, wie man sich in einem kargen Umfeld wohnlich einrichtet. Der Imam-Platz, die Brücke Si-o-se Pol, der Große Basar, die Sheik Lotfollah Moschee und der Alli-Qapu-Palast zeugen davon.

Iran bei Tischler-Reisen:

Die elftägige Privatreise „Unterwegs auf der Seidenstraße“ führt durch den bekannten und den unbekannten Iran und kostet ab 2.917 Euro pro Person im DZ. Inbegriffen sind Rund-reise in der privaten Gruppe, Unterkunft, Frühstück, englisch-sprechende Driver-Guides und ein zweitägiger Ausflug in die Wüste im Geländewagen. Klassische Gruppenrundreisen wie die 14-tägige Tour „Persien zum Kennenlernen“ kosten ab 1.949 Euro pro Person im DZ. Ein besonderes Erlebnis verspricht die „Sonderzugreise durch das historische Persien“, die zwölf Tage dauert und ab 4.830 Euro pro Person im DZ kostet.

Mehr Informationen finden Sie im aktuellen Jahreskatalog „Orient & Marokko“ oder online unter http://www.tischler-reisen.de/rundreisen/orient/iran.

(Redaktion)


 


 

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