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Kfz-Handwerk

Rund 3500 Teilnehmer bei Warnstreiks in der Kfz-Branche

Im Tarifstreit im nordrhein-westfälischen Kfz-Handwerk haben nach Angaben der IG Metall am Freitag rund 3500 Beschäftigte in 114 Betrieben an Warnstreiks teilgenommen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, legten die Beschäftigten in zahlreichen Städten des Landes bis zu vier Stunden die Arbeit nieder und beteiligten sich an Demonstrationen.

In den kommenden Wochen seien keine weiteren Warnstreiks geplant. Die Arbeitgeber hätten nun Gelegenheit, «ihre Schlüsse» aus den Aktionen der Beschäftigten zu ziehen, sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Werner Birkhahn.

Die IG Metall will durch die Aktionen ihre Forderungen nach fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt für die 85 000 Beschäftigten der Branche durchsetzen. Zudem will sie den von den Arbeitgebern gekündigten Manteltarifvertrag unverändert wieder in Kraft setzen. Auch ein neuer Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung soll nach dem Willen der Gewerkschaft vereinbart werden.

Die Arbeitgeber hatten bisher Einkommenssteigerungen von zwei Prozent bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Arbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche angeboten. Die Gewerkschaft kritisierte das Angebot als «drastischen Lohnabbau». Bei den bisherigen drei Verhandlungsrunden gab es noch keine Annäherung zwischen den Tarifparteien. Eine vierte Verhandlung ist noch nicht terminiert.

(Redaktion)


 


 

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