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Saunanutzung unterliegt ermäßigtem Steuersatz

(bo/ddp.djn). Bei der Verabreichung sogenannter Heilbäder ist es nicht erforderlich, im Einzelfall den konkreten Heilzweck nachzuweisen, um den ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent anwenden zu können. Damit ist es auch nicht ausgeschlossen, dass eine in einem Fitness-Studio betriebene Sauna die Voraussetzung für Anwendung des ermäßigten Satzes erfüllt, berichtet die Zeitung «Der Steuerzahler» unter Berufung auf die Oberfinanzdirektion Rheinland. Allerdings bleibt der Grundsatz der Einheitlichkeit unberührt, so dass bei Pauschalangeboten - etwa Fitnesstrainig und Saunabesuch - der jeweilige Sachverhalt im Einzelfall anhand dieser Grundsätze zu beurteilen ist.

Beim sognannten Floaten, dem «Schweben» in Salzwasser, sowie bei Heubädern, Schokobädern, Kleopatrabädern und Aromabädern kann der ermäßigte Steuersatz hingegen nicht angewandt werden, berichtet die Zeitung weiter.

(Redaktion)


 


 

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