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Scamming - Die "Nigeria-Connection" bittet zur Kasse!

Das Geld verschwindet - der Betrüger auch

Oder es werden im Rahmen der Abwicklung von Kfz-Kaufverträgen, der Vermittlung von Arbeitsplätzen, Au-pair-Stellen oder Wohnungen durch die betrügerischen Anbieter Sicherheitszahlungen im Voraus verlangt. Durch neu erfundene plötzlich auftretende Schwierigkeiten sollen immer höhere Beträge von den gutgläubigen Opfern ergaunert werden. Das von den Opfern überwiesene Geld ist dann - genau wie auch die Betrüger - für immer verschwunden.

Egal welche Geschichten die Betrüger sich ausdenken, um ihre Opfer zur Zahlung zu bewegen, die Masche ist letztendlich immer die gleiche. Den Opfern werden riesige Geldsummen, die große Liebe, der erhoffte Traumjob, die Traumimmobilie oder das seit langem gesuchte Auto versprochen, doch zuvor werden sie zur Kasse gebeten. 

Der Vorschussbetrug ist dabei keine ausschließliche Erfindung des Internets. Das Internet vereinfacht den Betrügern jedoch ihr Vorgehen, indem sie mit den einfachsten Mitteln falsche Geschichten, Personen, Adressen, Banken oder andere Einrichtungen erschaffen. 

Deifacher Rat: Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht!

Der beste Weg, sich vor solchen Betrügereien im Internet zu schützen, ist, äußerste Vorsicht walten zu lassen, wenn man von Unbekannten kontaktiert wird oder mit Personen Informationen austauscht, die man nicht persönlich, sondern nur über das Internet kennt. Dasselbe gilt bei unrealistisch wirkenden Angeboten, etwa der Traumwohnung für wenig Geld. Sie sollten bei der Preisgabe von privaten Daten grundsätzlich immer vorsichtig sein.

Man kann derartige Angriffe daran erkennen, dass die Betrüger schon zu Beginn der Kontaktaufnahme darum bitten, den weiteren Schriftverkehr in englischer Sprache zu führen und dann oft in fehlerhaftem Englisch schreiben. Typisch ist auch, dass auf Fragen oft nur standardisiert geantwortet wird. Schnell wird vorgeschlagen, ein geschütztes Portal, etwa seriöse Kontakt- oder Partnerbörsen, zu verlassen und über die private E-Mail Adresse zu schreiben. Nach einigen Mails kommt dann das Thema Geld zur Sprache. Man wird dann auch darauf hingewiesen, dass man sich schnell entscheiden oder handeln muss, weil die versprochene Leistung sonst weg ist. Die Mail-Accounts der Internetbetrüger werden oft über Yahoo oder Hotmail geführt. Die verlangten Zahlungen sollen meist über Western Union oder MoneyGram angewiesen werden.


(Redaktion)


 


 

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