Weitere Artikel
Umsatzsteuer

Vorsicht bei Abschlags- und Schlussrechnungen

Anzahlungen, Vorauszahlungen oder Abschlagszahlungen können schnell zur Steuerfalle werden. Leicht kommt es zu Abrechnungsfehlern, die erhebliche Steuernachzahlungen zur Folge haben, warnt die Wirtschaftskanzlei DHPG.

Denn häufig unterbleibt bei Schlussrech-nungen eine korrekte Anrechnung der zuvor erhaltenen Anzahl-ungen. Damit berechnen viele Rechnungsaussteller versehentlich für ein und dieselbe Leistung die Umsatzsteuer doppelt. Die Folge: Der Rechnungsaussteller schuldet die zu viel ausgewiesene Umsatzsteuer dem Finanzamt. Für Betriebsprüfer ist diese Umsatzsteuerfalle ein gefundenes Fressen. Rechnungsaussteller sollten deshalb prüfen, ob sie ihre Ausgangsrechnungen korrekt erstellen und Rechnungsempfänger sollten eingehende Schlussrechnungen aufmerksam kontrollieren. Bei Bedarf sollten sie eine korrigierte Rechnung anfordern. In jedem Fall dürfen sie die Vorsteuer nur einmal abziehen.

Nachzahlungen werden verzinst!

Die Rechnungsaussteller können zwar durch eine Korrektur der Rechnungen die mehrfache Umsatzsteuerschuld beseitigen; allerdings erlischt die Schuld erst zum Zeitpunkt der Korrektur. "Betroffene Unternehmen bleiben in jedem Fall auf Zinszahlungen an das Finanzamt sitzen", betont DHPG-Steuerberater GertKlöttschen. Die Finanzbehörden lassen sich Steuernachzahlungen mit stolzen 6 Prozent verzinsen. Da die Fehler durch Betriebsprüfungen meist erst Jahre später aufgedeckt werden, kommt schnell eine hohe Summe zusammen.

(Redaktion)


 


 

Rechnungsaussteller
Umsatzsteuer
Anrechnung
Finanzamt
Korrektur
Betriebsprüfungen
Anzahlungen
Schlussrechnungen
Steuernachzahlungen
GertKlöttschen
Steuerberater

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Rechnungsaussteller" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: