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Schmiergeldskandal

Siemens-Manager vor Gericht

Im Rahmen der Schmiergeldaffäre beim Technologiekonzern Siemens wird heute in München zwei ehemaligen Managern der Prozess gemacht. Ihnen wird Untreue und Beihilfe zur Bestechung in Millionenhöhe vorgeworfen.

Das frühere Vorstandsmitglied Michael K. soll einem ihm unterstellten Mitarbeiter zum Aufbau schwarzer Kassen freue Hand gelassen haben. Daraus, so der Vorwurf, seien dann Bestechungsgelder in Millionenhöhe an nigerianische Minister und Chefs russischer Telefongesellschaften geflossen. K. soll die Schmiergeldzahlungen mit Beraterverträgen, Scheinrechnungen und Briefkastenfirmen getarnt haben.

K. und ein ebenfalls angeklagter Buchhalter zeigen sich bereits geständig – für den dritten Prozesstag wird ein Urteil erwartet. Wie zuvor schon bei mehreren ehemaligen Mitarbeitern der Siemens-Kommunikationssparte hofft die Verteidigung auch im aktuellen Fall auf Bewährungsstrafen. Doch auch nach diesem Urteil ist der Korruptionsskandal bei Siemens noch nicht endgültig geklärt. Ermittlungen gegen weitere ehemalige Vorstandsmitglieder laufen noch.

(Redaktion)


 


 

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