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Deutscher Aktienmarkt bei 4882 Punkten

Siemens und Deutsche Bank mit Einbußen

Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit Verlusten in den Handel gegangen. Der DAX verlor bis 9.20 Uhr 0,8 Prozent auf 4882 Punkte. Der MDAX ging um 0,5 Prozent auf 5758 Zähler zurück und der TecDAX stagnierte bei 626 Punkten.

Der Markt wartet laut Händlern auf Hinweise, ob die starke Rallye seit Anfang März fundamental untermauert ist. Angesichts des Mangels an Unternehmensnachrichten dürfte sich das Interesse auf die Konjunkturdaten richten. Mit dem Chicago-Fed-Index, dem Case-Shiller-Hauspreisindex und dem Verbrauchervertrauen stehen gleich drei potenziell kursbewegende Datenreihen aus den USA auf der Agenda. In New York war die Wall Street zu Wochenbeginn wegen eines Feiertags geschlossen.

Im DAX standen vor allem Salzgitter unter Druck. Die Aktien gingen um 1,8 Prozent auf 61,60 Euro zurück. Siemens verloren 1,5 Prozent auf 52,13 Euro. Deutsche Bank büßten am Tag ihrer Hauptversammlung 0,4 Prozent auf 46,66 Euro ein. Am Morgen befand sich lediglich ein Wert im Plus. Merck gewannen 0,4 Prozent auf 65,33 Euro.

In der zweiten Reihe führten Heidelberger Druck die Verlierer an. Die Papiere büßten 5,5 Prozent auf 5,28 Euro ein. Auch HeidelbergCement verloren 5,1 Prozent auf 26,11 Euro. Arcandor fielen um 2,3 Prozent auf 1,75 Euro. Das Unternehmen hat ein weiteres Spitzentreffen mit Metro verschoben. Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick wolle sich auf das Treffen des Bürgschaftsausschusses vorbereiten, hieß es. Auf der anderen Seite verzeichneten Praktiker einen Aufschlag von 4,1 Prozent auf 7,10 Euro. MTU Aero legten 3,6 Prozent auf 25,95 Euro zu.

Im TecDAX fielen vor allem Solon. Die Papiere gingen um 3,0 Prozent auf 10,82 Euro zurück. Conergy verloren 2,8 Prozent auf 0,70 Euro. freenet hingegen legten 10,5 Prozent auf 6,04 Euro zu. Das Unternehmen hat sein DSL-Geschäft an den Mitbewerber United Internet verkauft.

Der Euro wurde am Morgen etwas leichter zu 1,3941 Dollar gehandelt. Händler sind sich uneins über die weitere Entwicklung des Währungspaars. Während einige mit Blick auf die wieder stärker beachteten Defizitprobleme der USA von einer anhaltenden Schwäche der US-Währung ausgehen, glauben andere Beobachter, dass der Dollar in der Zwischenzeit bereits überverkauft ist. Die Europäische Zentralbank hatte am Montag einen Referenzkurs von 1,4010 Dollar festgestellt.

(ddp)


 


 

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