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Teil 49: Social Media Marketing

Social Media-Marketing für Ämter und Behörden

So können Ämter und Behörden Social Media zum eigenen Vorteil nutzen

Ämter und Behörden in Deutschland

In Deutschland gibt es Hunderte von Behörden und Ämter als Verwaltungs-Institutionen. Diese unterteilen sich u.a. in die Fachbereiche Agrar, Bau , Bildung & Kultur, Datenverarbeitung & Statistik, Geologie, Gesundheit, Medien, Patente und Marken, Politik & Regierungen, Recht und Gerichte, Polizeibehörden, Soziales & Arbeit, Sport, Technik (Regulierungsbehörden), Umwelt & Energie, Verkehr sowie Wirtschaft & Finanzen (Quelle der Übersicht: www.hs-augsburg.de/mebib/fidb/org/behoerden.html).

Obwohl viele Ämter und Behörden hochkarätige Informationen und Serviceleistungen auf ihren Homepages zur Verfügung stellen, werden diese aber in der heutigen Zeit immer weniger genutzt. Ein Grund hierfür liegt u.a. in der Vielzahl an Informationen auf den entsprechenden Seiten, die oftmals von der jeweils relevanten Zielgruppe überhaupt nicht wahrgenommen wird. Um so wichtiger ist es für Ämter und Behörden geworden, den Kontakt zu der jeweiligen Zielgruppe zu suchen, um direkt auf die relevanten Informationen aufmerksam zu machen.

Social Media oftmals bei Behörden noch nicht angekommen

Ämter und Behörden sind jedoch aktuell in Social Media-Portalen und Diensten kaum vertreten. Eine der wenigen Ausnahmen ist zum Beispiel das Bundesamt für Güterverkehr, welches über einen Facebook-Account verfügt. Hier werden jetzt erste Versuche unternommen, über eine Social Media-Präsenz die Öffentlichkeit auf der einen Seite und die relevanten Zielgruppen auf der anderen Seite direkt zu erreichen. Doch für viele Ämter und Behörden bedeutet Social Media auch „absolutes Neuland“. Und da hier oftmals Fachleute fehlen, wird dieser Bereich nur zögerlich oder auch gar nicht berücksichtigt.

Über XING Kontakt zu Unternehmen aufnehmen

Speziell über das Business-Portal XING gibt es sehr gute Möglichkeiten, direkt zu relevanten Branchen und Entscheidern Kontakt aufzunehmen und aktuelle sowie werthaltige Informationen zu vermitteln.

Dieses kann wahlweise über die direkte Kontaktierung von Unternehmen und Entscheidern, dem Setzen von informativen Artikeln in relevanten Zielgruppen-Foren oder über den Aufbau einer eigenen Themen-Gruppe realisiert werden.

Eine der ersten Behörden, die dieses aktiv über XING umsetzen, ist die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, die in XING mit 2 eigenen Themen-Gruppen agiert.

Zum einen die von Volker Uflacker moderierte Gruppe zum Thema Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (https://www.xing.com/net/eu-fahrerqualifikation), zum anderen die von Uwe Lück ins Leben gerufene Technologie und Innovation in Ostwestfalen (https://www.xing.com/net/tio), die mittlerweile bereits über 5.300 interessierte XING-Mitglieder umfasst.

Über die eigenen XING-Gruppen gelingt den Moderatoren der IHK nicht nur die direkte Kontaktaufnahme zur Zielgruppe – es werden zum Beispiel auch eigene Informationen und Veranstaltungen vorgestellt und vermarktet.

Der Trend der Zukunft

Speziell über die Business-Portale LinkedIn (www.linkedin.com) und XING (www.xing.com) bestehen sehr gute Möglichkeiten, direkt zu relevanten Branchen und Entscheidern Kontakt aufzunehmen und aktuelle und werthaltige Informationen zu vermitteln.

Wichtig ist hier eine zielgruppenorientierte Ausrichtung, um mit den eigenen, qualifizierten Fach-Informationen genau die Zielgruppen zu erreichen, für die diese Facts und Informationen letztendlich auch überwiegend bestimmt sind.

Nächste Woche berichten wir darüber, wie speziell Apotheken Social Media wirkungsvoll für Marketing und Vertrieb nutzen können.

(Markus Gehlken)


 


 

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