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Teil 59: Social Media Marketing

Social Media-Marketing für Druckereien und die Druckindustrie

So kann die Druckindustrie Social Media zum eigenen Vorteil nutzen

Die Druckindustrie in Deutschland

Die deutsche Druckindustrie ist vor allem von kleinen Unternehmen und Betrieben mittlerer Größe geprägt. Aktuell gibt es hier etwa 157.000 Beschäftigte in rund 10.000 Betrieben. Der Branchenumsatz wurde für das Jahr 2011 auf insgesamt 19,8 Mrd. Euro geschätzt. Der Anteil der werbeabhängigen Produkte am gesamten Produktionswert der Druckindustrie beträgt dabei ca. 61% des Druck-Volumens. Denn Druck-Erzeugnisse begleiten nahezu alle wirtschaftlichen Vorgänge, so dass die Druckindustrie der Konjunktur unterliegt und viele Druckereien von auftragsbezogenen Einzelfertigung abhängen. Die Produktion von Druck-Erzeugnissen wird überwiegend von der Nachfrage inländischer Auftraggeber bestimmt. Die Exportquote als Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz beträgt derzeit 14% (Quelle der Daten: Bundesverband Druck und Medien). Die Druckindustrie und Social Media

Social Media ist für die Druckindustrie Wettbewerb und Chance zugleich. Wettbewerb deshalb, weil sich viele Werbeaktionen ins Internet verlagert haben und daher viele Druckaufträge in Print reduziert oder gestrichen wurden. Wettbewerb auch, weil die Anzahl der Online-Druckereien den klassischen Druckereien das Leben mit „Kampfpreisen“ immer schwerer macht. Aber Social Media ist auch eine neue Chance für die Druckereien, denn immer mehr Firmen verknüpfen Printmedien mit Social Media-Aktivitäten über Facebook, Twitter und Co.. Auch kann sich eine auf spezielle Produkte bzw. Leistungen spezialisierte Druckerei wesentlich besser als früher der relevanten Kundenzielgruppe mit überschaubaren Streuverlusten präsentieren. Daher ist es als Druckerei von heute wichtiger denn je, sich dem Trend der Zeit anzupassen, aktiv eine Affinität zu Social Media zu zeigen und sich als Spezialist in den relevanten Netzwerken zu positionieren.

OWL-Unternehmen aus der Druckindustrie in Social Media-Portalen

Einige lokale Unternehmen haben bereits die Möglichkeiten erkannt, die sich hier bieten und präsentieren sich in Social Media-Portalen. Die Papeterie, Kopie und Druck Kühn-Bäumer GmbH hat sich als Dienstleister im Bereich Druck und Kopien etabliert und verfügt über drei verschiedenen Standorte in Melle, Bad Essen und Bad Rothenfelde. Auf dem eigenen Facebook-Profil überzeugt das Unternehmen vor allem durch regelmäßige Veröffentlichungen von Angeboten und Veranstaltungen. So wird aktiv der Kontakt zu Kunden und auch zu den eigenen Mitarbeitern gepflegt.

Auch das Traditionsunternehmen „Dreisparrendruck“ aus Borgholzhausen hat sich für verstärkte Aktivitäten im Bereich Social Media entschieden und hat hier u.a. ein XING-Unternehmensprofil angelegt.

Im Rahmen dieses Profils gibt das Unternehmen einen ersten Überblick über seine Leistungen, die von dem klassischen Druck über Leistungen im Bereich Design / Web-Design bis hin zur Weiterverarbeitung von Artikeln (Lettershop, Folienkaschierungen) reichen.

Ausgerichtet ist der Service der Firma dabei überwiegend auf Selbständige, Freiberufler und KMU, die man bei nahezu allen Arbeiten im Bereich Dokumente und Werbung entlasten möchte.

Druckindustrie in der zukünftigen Social Media-Welt

Über Social Media-Kanäle bestehen also auch für Betriebe aus der Druckindustrie gute Möglichkeiten, gezielte Imagepflege zu betreiben, potenzielle Kunden und Zielgruppen direkt zu kontaktieren, aktuelle und werthaltige Informationen zu vermitteln, Auszubildende und Fachkräfte auf sich aufmerksam zu machen und von positiven Bewertungen seitens der Kunden zu profitieren. Einer der Vorreiter für die Druck-Branche ist hier der stellvertretende Geschäftsführer des Verbands Druck + Medien Nordrhein-Westfalen e.V. Stefan Höynck.

Er selbst ist nicht nur aktiver Netzwerker im Business-Netzwerk XING mit über 3.650 eigenen Kontakten – er moderiert auch die XING-Gruppe Verband Druck + Medien NRW und Nord, die sich als Print- und Medienforum für alle Geschäftsführer, Inhaber und Mitarbeiter aus Unternehmen der Druck- und Medienbranche in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern versteht.

(Markus Gehlken)


 


 

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