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Studie belegt Glücksgefühle bei Golfern

Golf wird in Deutschland immer beliebter. Und das ist kein Wunder, denn eine aktuelle Studie beweist, dass Golfen glücklich macht. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) hat mit Studienleiterin Dr. med. Petra Sommer gesprochen. Das Ergebnis: Keine andere Sportart lässt das Glückshormon Dopamin so stark ansteigen wie Golf.

Golfen macht glücklich

Das klingt zunächst banal, ist aber wissenschaftlich bewiesen. In einer Untersuchungsreihe über fünf Jahre hinweg hat die Ärztin Dr. med. Petra Sommer aus Bad Sobernheim bei 493 Probanden vor und nach jeder Golf-Runde das Blut analysiert und die Auswirkungen des grünen Sports auf die Hormon-Ausschüttung untersucht. Das überraschende Ergebnis: Schon beim Spiel und auch kurz danach kommt es zu einem starken Anstieg des Dopamin- und des Serotonin-Spiegels. Dopamin und Serotonin gelten im Volksmund als Glückshormone. Während Dopamin einen Glückskick gibt, eine Art Glücksrausch, erzeugt ein hoher Serotoninspiegel das auch von anderen Ausdauersportarten bekannte Hochgefühl. Dabei hat das Spiel mit dem kleinen weißen Ball laut Sommer die Nase vorn: "Beim Golf sind die Werte häufig höher als bei Marathon, Tennis oder Fußball." Zudem stelle sich bei Tennis oder Fußball das Hochgefühl oft nur bei einem Sieg ein. "Beim Golf hingegen kommt es zur

Hormonausschüttung auch dann, wenn man einfach nur so gespielt hat. Und das selbst auf einer kurzen 9-Löcher-Runde", weiß Sommer. Zugleich sei ein starkes Absinken des Cortisol-Spiegels nach dem Golfen festzustellen. "Ein eindeutiges Zeichen, das beim Golfen Stress abgebaut werde", sagt die Ärztin, die ihre Untersuchungsergebnisse jetzt in dem Buch "Golf macht glücklich"* verarbeitet hat.

Parallelen zu Ausdauersport

"Golfen ist durchaus eine Alternative zu Sportarten wie Nordic Walking, Wandern oder Schwimmen", bestätigt auch der Kardiologe und Sportmediziner Prof. Dr. Herbert Löllgen. Schließlich dauert eine 18-Löcher-Runde in der Regel vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit werden zwischen 100 und 200 Schwünge absolviert und bis zu zehn Kilometer zurücklegt.

"Mit Golf kann man in jedem Alter glücklich werden", weiß Marco Paeke, Geschäftsführer der VcG. "Nach jeder Runde fühlt man sich wie berauscht, ganz gleich wie man gespielt hat", beschreibt er die Faszination des Sports.

"Das gute Gefühl beim Golfen stellt sich dabei nicht erst nach zwei Stunden auf der Runde ein", weiß Sommer. "Schon das Schlagen der Bälle auf der Driving Range ist das beste Antistress-Training. Der Kopf wird vollkommen frei, alle Gedanken sind auf den Ball fokussiert, fast wie eine Meditation."

(VcG)


 


 

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