Sie sind hier: Startseite Ostwestfalen-Lippe Aktuell News
Weitere Artikel
Steuerhinterziehung

Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Zumwinkel

(ddp-nrw). Im Prozess gegen den früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung hat die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten eine Bewährungstrafe von zwei Jahren sowie eine Bewährungsauflage von einer Million Euro gefordert. Als strafmildernd sah die Staatsanwaltschaft am Montag an, dass der Angeklagte ein Geständnis abgelegt und damit wesentlich zur Aufklärung der Tatvorwurfs beigetragen habe. Gegen den Angeklagten spreche, dass er die Steuerhinterziehung über eine 1986 in Liechtenstein gegründete Stiftung in hohem Maß geplant habe.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 65-jährigen Manager vor, zwischen 2001 und 2006 Einnahmen aus der von ihm selbst gegründeten Stiftung den Finanzbehörden verschwiegen zu haben. Daraus sei ein Steuerschaden von 1,18 Millionen Euro entstanden.

Es wurde erwartet, dass das Gericht noch am Montag nach dem Plädoyer der Verteidigung ein Urteil fällt.

(Redaktion)


 


 

Staatsanwaltschaft
Bewährungsstrafe
Klaus Zumwinkel

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Staatsanwaltschaft" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: