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Stimmung im ostwestfälisch-lippischen Handwerk leicht verschlechtert

Das ostwestfälisch-lippische Handwerk blickt optimistischer in die Zukunft als noch vor einem halben Jahr. Bei der Frühjahrsumfrage der Bielefelder Handwerkskammer rechneten 27 Prozent der befragten Unternehmen mit guten Geschäften, sagte Kammerpräsidentin Lena Strothmann. Vor einem halben Jahr seien lediglich 22 Prozent der Befragten von einer guten Geschäftsentwicklung ausgegangen.

Die aktuelle Geschäftslage werde jedoch schlechter eingeschätzt als noch vor einem halben Jahr, hieß es weiter. So bewerteten derzeit rund 80 Prozent ihre Geschäfte mit gut oder befriedigend. Das sei ein Rückgang um sechs Prozentpunkte um Vergleich zur Herbstumfrage.

Trotz der schlechteren Bewertung konnte jeder vierte Betrieb seine Umsätze den Angaben zufolge steigern. In den einzelnen Branchen sei die Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich ausgefallen. Während vor allem das Nahrungsmittel- und das Metallhandwerk ihre Umsätze deutlich verbesserten, brachen die Umsätze im Bauhaupt- und im Kfz-Gewerbe ein. Jeder zweite Betrieb meldete hier gesunkene Einnahmen. Insgesamt erwirtschafteten die mehr als 21 000 Betriebe 2007 einen Umsatz von 11,5 Milliarden Euro.

Die unterschiedliche Entwicklung spiegele sich auch in den Beschäftigtenzahlen, hieß es weiter. Während Betriebe in der Metall- und Nahrungsmittelbranche tendenziell zusätzliche Beschäftigte eingestellt hätten, habe mehr als ein Drittel der Unternehmen im Kfz- und Bauhauptgewerbe ihren Mitarbeiterstab verkleinert. Insgesamt stieg jedoch die Beschäftigtenzahl im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 126 000.

(Redaktion)


 

 

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