Sie sind hier: Startseite Ostwestfalen-Lippe Aktuell News
Weitere Artikel
Umfrage:

Städte bunkern mehr Streusalz für den Winter

Nach den teils massiven Engpässen bei der Versorgung mit Streusalz im vergangenen Winter fühlen sich Städte und Gemeinden für den Kampf gegen Eis und Schnee dieses Mal offenbar besser gerüstet.

Vielerorts wurden Streusalzreserven deutlich aufgestockt, um die Räumdienste während der Frostperiode nicht wieder in Verlegenheit zu bringen. Doch einige Kommunen spekulieren entgegen jüngster Wetterprognosen für das bevorstehende Winterhalbjahr auf eher milde Temperaturen und haben die Bevorratung heruntergefahren. Dies geht aus einer vom ACE Auto Club Europa am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Umfrage hervor. Der Club hatte stichprobenartig die Lage in den Streusalzdepots sowie die Bestellorder für Streumaterial von insgesamt 27 deutschen Städten erkundet. Demnach haben mehrere Kommunen auch neue flexible Lieferverträge für Salz und Granulat abgeschlossen. Auf diese Weise wollen die Straßenverkehrsbehörden selbst bei großen Schneemassen die Oberhand behalten. Der ACE hatte in der vergangen Wintersaison einzelnen Städten vorgeworfen, sie hätten die Kapazitäten der Streusalzlager aus Kostengründen reduziert und seien ihrer gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht nicht überall hinreichend nachgekommen.

Offenbar haben Städte und Gemeinden nach dem harten und langen Winter 2009/2010 ihre Hausaufgaben gemacht und sind bemüht, es nicht wieder zum Chaos auf den Straßen kommen zu lassen. So stockte allein Dortmund seine Salzbevorratung um 40 Prozent auf.

(Redaktion)


 


 

Streusalz
ACE Auto Club Europa
Streusalzreserven
Schnee
Winterchaos

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Streusalz" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: