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EU-Binnenmarkt mit Polen zahlt sich aus

Über Preisvorteile in der Grenzregion informiert eine Studie des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Die Studie steht online zur Verfügung.

Seine über zwei Jahre angestellten Preisvergleiche in der deutsch-polnischen Grenzregion hat das Deutsch–Polnische Verbraucherinformationszentrum (VIZ) nun mit Wissenschaftlern der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) analysiert. Danach sieht VIZ-Chefin Katarzyna Trietz erhebliche Vorteile für gut informierte Verbraucher, da die Sparpotenziale bei einer geschickten Produktauswahl bei einzelnen Dienstleistungen sogar bis zu 60 Prozent betragen können.

„Während exotische Früchte, Süßigkeiten oder Drogerieartikel tendenziell in Deutschland preiswerter zu haben sind, bekommen Verbraucher in Polen einheimische Obst- und Gemüsesorten, Wurstwaren, Benzin und Dienstleistungen oft günstiger“, fasst sie die konkreten Ergebnisse der Analyse zusammen. Vor größeren Anschaffungen rät sie Verbrauchern, sich auf beiden Seiten der Grenze gründlich über vorteilhafte Angebote zu informieren: „Bei hochwertigen Produkten wie Autos oder Elektrogeräten gibt es viele länderspezifische Angaben und erhebliche Preisschwankungen, zum Beispiel nach Autoklasse und Ausstattung.“

(Verbraucherzentrale Brandenburg)


 


 

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