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Höhere Tarifabschlüsse

Tarifliches Weihnachtsgeld steigt in fast allen Branchen

Das tarifliche Weihnachtsgeld fällt dieses Jahr nach Berechnungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in fast allen Branchen höher aus als 2007. Das Plus betrage je nach Tarifbereich knapp zwei bis gut elf Prozent, teilte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Stiftung in Düsseldorf mit. Für Arbeitnehmer der jeweils mittleren Vergütungsgruppe bedeute dies zwischen 18 und 193 Euro mehr im Portemonnaie. Hintergrund seien höhere Tarifabschlüsse.

Der Auswertung von Tarifverträgen aus 23 Branchen zufolge steigt das Weihnachtsgeld bei Mitarbeitern der Deutschen Bahn mit 11,1 Prozent am deutlichsten. Im öffentlichen Dienst bei den ostdeutschen Gemeinden gibt es demnach 8,7 Prozent mehr, in der ostdeutschen Chemieindustrie 6,4 Prozent mehr Weihnachtsgeld. Mit am unteren Ende der Steigerung liegt die Metallindustrie in Nordwürttemberg/Nordbaden und Sachsen mit einem Plus von 1,7 Prozent. Gar kein Weihnachtsgeld erhalten dagegen laut WSI unter anderem Tarifbeschäftigte im Gebäudereinigerhandwerk und im Bauhauptgewerbe Ost.

(Redaktion)


 


 

Weihnachtsgeld
Hans-Böckler-Stiftung

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