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TEIL 18: Fachwissen Personalentwicklung

Drei agile Techniken für eine effektivere Projektkommunikation

Teil 18 unserer Serie rund um das Thema Personalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management-Entwicklung (ime) aus Bielefeld stellt drei agile Techniken für eine erfolgreiche Projektkommunikation vor.

Die Digitalisierung beschleunigt die Entwicklungs- und Veränderungszyklen von Produkten und Dienstleistungen in allen Branchen. Die Folgen sind in der Soft- und Hardware-Entwicklung schon lange sichtbar. Schwergewichtige Prozesse mit einem intensiven Dokumenteneinsatz sind bei Projekten, in denen sich die Produktanforderungen innerhalb kürzester Zeit ändern, nicht zeitgemäß. In vielen Unternehmen haben sich deshalb schlanke und bewegliche, also agile Arbeitstechniken durchgesetzt. Wir stellen drei agile Techniken vor, mit denen Sie in Ihrem Unternehmen die Projektkommunikation effizienter gestalten können.

Kleine Teams

Kleine Teams bedeuten schnelle und flexible Absprachen. Je größer ein Projektteam ist, desto mehr leiden Leistungsfähigkeit und Effektivität darunter. Ab einer bestimmten Teamgröße wird direkte Kommunikation zwischen den Teammitgliedern unmöglich. Zusätzliche Werkzeuge könnten den Kommunikations- und Organisationsaufwand zwar vermindern, erhöhen aber die individuellen und finanziellen Ressourcen, die dann bei der Erfüllung des Projektziels fehlen.

Standup Meeting

Komplexe Projekte leben davon, dass die Teammitglieder immer über den aktuellen Projektstand informiert bleiben. Wöchentliche Team-Meetings haben dafür einen zu großen zeitlichen Horizont. Alternativ bieten sich tägliche Meetings an. Diese Standup Meetings werden im Stehen abgehalten und sind so konzipiert, dass in kürzester Zeit alle notwendigen Informationen ausgetauscht werden. Die Teammitglieder treffen sich jeden Morgen für fünf bis zehn Minuten, in denen jeder über seine derzeitige Aufgaben berichtet und den Entwicklungsstand weitergibt. Das Meeting ist nicht für eine thematische Vertiefung gedacht. Diskussionen können im Nachgang direkt zwischen den interessierten Parteien abgehalten werden. Standup Meetings sind auch ein Instrument für tägliches Feedback sowie Kontrolle und Steuerung des Projekts.

Open Workspace

Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Raumordnungskonzept, mit dem sich transparente und kurze Informationswege realisieren lassen. Den größten Erfolg verspricht der Open Workspace, wenn nach Möglichkeit für den Projektzeitraum alle Beteiligten inklusive dem Auftraggeber in einem Raum arbeiten. Fragen zum Projekt oder plötzlich auftretende Hindernisse können so schnell gelöst werden. Im Raum sind verschiedene Arbeitsplatzlösungen realisiert, die Gruppenarbeit sowie intensive Einzelarbeit ermöglichen. Auch wenn ein Teammitglied sich für eine Tätigkeit zurückziehen will, kann er so das Geschehen verfolgen und sich einschalten.

Institut für Management-Entwicklung (ime)

Das Institut für Management-Entwicklung (ime) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des ime liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.

Mehr Informationen unter www.ime-seminare.de.

(Redaktion)


 

 

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