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TEIL 3: Fachwissen Personalentwicklung

Kontrolle als Führungsinstrument

Teil 3 unserer Serie rund um das Thema Personalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management-Entwicklung (IME) aus Bielefeld, befasst sich mit dem Thema Kontrolle als Führungsinstrument und zeigt sechs akzeptierte Kontrollverhalten auf.

Die Ausübung von Kontrolle ist eine Hauptaufgabe von Führungskräften. Wenn Sie als Führungskraft Arbeitsprozesse kontrollieren, führen Sie Ihre Mitarbeiter über Lob, Anerkennung oder konstruktiver Kritik zu einem besseren Arbeitsergebnis. Als Vorgesetzte müssen Sie dafür das richtige Maß finden, denn ungerechtfertigt empfundene Kontrolle führt zu Vertrauensverlust und beschädigt das Unternehmen.

Akzeptiertes Kontrollverhalten beruht auf diesen sechs Verhaltensdimensionen:

Gerechte Behandlung

Achten Sie darauf, dass Sie bei der Beurteilung der Mitarbeiter gleiche Maßstäbe anlegen. Ausmaß und Prozess der Kontrolle muss bei allen Mitarbeitern ähnlich gestaltet sein.

Gerechte Entlohnung

Kontrolle wird akzeptiert, wenn Sie die Mitarbeiter nach transparenten und nachvollziehbaren Faktoren vergleichen. Resultiert daraus eine differenzierte und zutreffende Entlohnung für Ihre Mitarbeiter, steigt der Akzeptanzfaktor noch weiter an.

Stärkung der Autonomie

Eigenständiges Arbeiten und Entscheiden hat einen positiven Einfluss auf Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Legen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern den Spielraum fest und tauschen Sie sich über Verfahren und Erfahrungen aus. Kontrollieren Sie die Ergebnisse und verändern Sie eventuell die Arbeitsprozesse. Kontrolle, die Freiräume zulässt, wird akzeptiert; Kontrolle, die unter Druck setzt oder bevormundet, wird als störend empfunden und negativ bewertet.

Stärkung der Identifikation

Entwickeln Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern transparente und nachvollziehbare Kontrollinstrumente. Stärken Sie damit die Identifikation mit den getroffenen Vereinbarungen. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in die Kontrollausübung ein, indem Sie zum Beispiel gemeinsame Reviewtermine festlegen oder Kontrollzeiträume planen.

Stärkung der Kompetenz

Teilen Sie in Einzelgesprächen Ihre Beobachtungen mit und geben Sie Ihren Mitarbeitern zeitnah und konkret Feedback. Zeigen Sie, wo Ihre Prioritäten im betrieblichen Kontext liegen und was Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten. Kontrolle ist kein Selbstzweck. Sie machen damit Ihre Mitarbeiter besser und bauen Ihre eigene Führungsstärke aus.
 

Kein Misstrauen

Kontrolle, die auf Misstrauen beruht, beschädigt langfristig die Beziehung zu Ihren Mitarbeitern. Machen Sie durch Ihr Verhalten klar, dass Kontrolle Teil Ihrer Führungsfunktion ist und nicht aufgrund persönlicher Merkmale des Mitarbeiters geschieht.

Institut für Management-Entwicklung (IME) 

Das Institut für Management-Entwicklung (IME) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des IME liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.

Mehr Informationen www.ime-seminare.de

(Redaktion)


 


 

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