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TEIL 38: Fachwissen Personalentwicklung

Virtuelle Teams: Keine Angst vor dem Führen auf Distanz

Teil 38 unserer Serie rund um das Thema Personalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management-Entwicklung (ime) aus Bielefeld erklärt, wie Sie virtuelle Teams führen.

Teamarbeit ist komplex und herausfordernd. Teamleiter stehen vor der Herausforderung, unterschiedliche Befindlichkeiten, Persönlichkeiten und Interessen hinter einer Zielsetzung zu vereinbaren. Aktuelle Anforderungen wie mobiles Arbeiten oder Home-Office werden diese Aufgabe nicht einfacher machen. Oder doch? Warum es manchmal besser sein kann, ein virtuelles Team zu führen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

1. Emotionen lassen sich steuern.

Ist es Ihnen auch schon einmal in der direkten Kommunikation mit den Kollegen passiert, dass Sie emotional anders reagiert haben, als es das Gegenüber erwartet hätte? Vielleicht haben Sie auch schon einmal etwas gesagt, das Sie im nächsten Augenblick bereut haben. Onlinekommunikation über Messenger lässt die Möglichkeit zu, einen Moment innezuhalten, die eigenen Gedanken zu ordnen und die Situation zu kontrollieren.

2. Ergebnisse und Arbeitsfortschritte werden transparent.

Wenn Sie Dokumente über eine Cloud-Lösung gemeinsam bearbeiten, werden Arbeitsergebnisse für jeden transparent. Gemeinsame Arbeitsplattformen haben auch den Vorteil, dass die Gruppenmitglieder sich gegenseitig beraten und unterstützen können. Zudem lassen sich Korrekturen während des Entstehungsprozesses leichter umsetzen.

3. Online-Tools machen Führung sichtbar und veränderbar.

Die Fähigkeit zur Reflektion ist für Führungskräfte eine Basiskompetenz. Eigene Handlungen zu betrachten und zu bewerten, wird durch Onlinekommunikation so leicht wie nie zuvor. Online-Tools liefern zum Beispiel einen Überblick über die Anzahl der Interaktionen mit dem Team. Dadurch können Sie leicht prüfen, ob Ihre Wahrnehmung quantitativen Erhebungen standhalten kann. Haben Sie wirklich bemerkt, wie oft Anja als Ratgeber auftaucht? Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie sich mit Thomas sehr wenig austauschen?

4. Sie sind vor Ort weniger abgelenkt.

Es ist gut, wenn Sie als Führungskraft das Gespräch zu Ihren Mitarbeitern suchen. Beziehungspflege und private Gespräche am Arbeitsplatz sind wichtig für den Teamgeist. Aber seien Sie sich bewusst, wie sich diese Momente auf die Produktivität auswirken. Kommunikativer Austausch und private Interaktion sind auch im virtuellen Team wichtig. Aber im virtuellen Management können diese Interaktionen zeitlich geplant und kontrolliert werden.

5. Meetings gestalten Sie effizienter.

In einer fehlerhaften Agenda, einer unklaren Zielsetzung oder der personellen Zusammensetzung liegen Fehlerquellen, durch die Meetings manchmal viel Zeit in Anspruch nehmen. Veröffentlichen Sie die Tagesordnung vor Beginn auf einer gemeinsamen Plattform. Dann können Themen ergänzt und gestrichen werden. Die Teammitglieder können entscheiden, ob eine Teilnahme nötig ist. Oder sie unterbreiten Vorschläge, wie der Prozess verschlankt werden kann.

Institut für Management-Entwicklung (ime)

Das Institut für Management-Entwicklung (ime) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des ime liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.

Mehr Informationen unter www.ime-seminare.de.

(Redaktion)


 


 

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