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TEIL 4: Fachwissen Personalentwicklung

Wie sich Change Management in Zukunft ändert

Teil 4 unserer Serie rund um das Thema Personalentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management-Entwicklung (IME) aus Bielefeld, befasst sich mit der Zukunft von Change Management.

Die Change Management Kompetenz verändert sich von einer top-down zu einer Aktivisten-Mentalität!

Sie liegt nicht mehr in den Händen der Wenigen, die formal gesehen an der Spitze des Unternehmens stehen. Soll der Veränderungsprozess gelingen, werden Führungskompetenzen wie Menschenkenntnis, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktstärke auf allen Ebenen des Unternehmens benötigt. Für den Change ist es deshalb enorm wichtig, Aktivisten zu finden, die jenseits des formellen Führungsauftrags motiviert sind, Führungsverantwortung für den Wandel zu übernehmen. 

Veränderungen in Unternehmen können laut dem Soziologen Kurt Levin nur herbeigeführt werden, wenn die Wandeltreiber verstärkt und die Widerstandskräfte verringert werden. Personen, die direkt oder indirekt von den Auswirkungen der Veränderung betroffen sind, lehnen diese aus guten Gründen erst einmal ab. Projektleiter, Wortführer, Leader oder ganz allgemein die Führungskräften lösen Widerstände und Bedenken, indem sie Betroffene zu Beteiligten machen und motivieren, aktiv den Veränderungsprozess zu gestalten. Positive und aktivierende Führung überzeugt die internen Kräfte von der Notwendigkeit der Veränderungen und löst innere Blockaden.

Nicht außen vor lassen, sondern “einladen und auffordern” ist die neue Devise.

 Veränderungen können nur in einem offenen Prozess stattfinden, in dem sich alle Mitarbeiter wiederfinden und Verantwortung und Führung übernehmen können. Allerdings können Mitarbeiter, die sich mit den bestehenden Strukturen arrangiert haben, nicht plötzlich ihre Verhaltensweise ändern. Die Unternehmensführung muss ihnen dafür Zeit und Geduld einräumen und ihnen Raum geben die nötigen Kompetenzen zu erlangen. 

Das Managen von Veränderungen wird zu einem permanenten Prozess, da der Zyklus von notwendigen Veränderungen zunimmt.

 Vereinbarte Ziele, Handlungsempfehlungen oder Regeln sind ständig zu reflektieren, damit ein Rückfall in überwundene Handlungsmuster Faktoren wie Empathie, Vertrauen oder Kooperation machen den Erfolg aus und zeigen wahre Leadership.

Institut für Management-Entwicklung (IME) 

Das Institut für Management-Entwicklung (IME) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des IME liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.

Mehr Informationen www.ime-seminare.de

(Redaktion)


 


 

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