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„Tanzfestival Bielefeld“ 2011

So hohe Teilnahme wie nie zuvor

„Gibt es Bielefeld überhaupt?“ Diese scherzhaft gemeinte Frage stellt sich heute sicherlich niemand mehr. Bei einem Interesse, das vor Stadt- und Landesgrenzen keinen Halt zu machen schien und das den Besucheranteil aus überregionalen und internationalen Gebieten auf enorme 20 Prozent ansteigen ließ, verwundert es kaum, dass das „Tanzfestival Bielefeld 2011“ vom 24. Juli bis 6. August.2011 einen so hohen Zulauf hatte wie nie zuvor.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das merkten auch die mittlerweile 789 Tänzerinnen und Tänzer als sie sich für einen oder gleich mehrere Kurse entscheiden mussten. Sollte es Hip Hop, klassisches Ballett, Jazz Dance oder doch lieber Samba Brasil sein? Und wenn die Richtung schon feststand, welches Niveau bei welchem der 28 renommierten Dozenten war denn nun das Richtige? Am Ende bestätigte ein Blick in die Studios in der Rudolf-Oetker-Halle sowie in jene des DansArt Tanznetworks, was nur die Statistik deutlicher hervorzuheben vermochte: Das noch umfassendere Kursangebot des Tanzfestivals Bielefeld 2011 traf vollends den Geschmack der Tanzwilligen. Es scheint sogar, dass sich auch die männlichen Tänzer, deren Anteil sich in diesem Jahr auf 9 Prozent gesteigert hat, von dem Angebot vermehrt angesprochen fühlten.

Infolge der wachsenden Resonanz und der damit einhergehenden Bekanntheit des Festivals hat sich die Zahl der Kursbelegungen von 2005 bis heute mit insgesamt 1418 fast verdoppelt. Die Tatsache, dass im Durchschnitt jeder Teilnehmer 1,8 Kurse während der zweiwöchigen Workshopphase besuchte, bestätigt das Bild der Abschlusspräsentation am 6. August. Nicht eine, nicht zwei, manche Tänzerinnen und Tänzer gaben an diesem Abend gleich drei oder vier Choreografien zum Besten und hatten somit auch mindestens sechs Tage lang vier Kurse pro Tag besucht. Kleiner Wermutstropfen bei all der Fitness war mit Sicherheit einzig der sich einschleichende Muskelkater. Aber die Vielfalt auszunutzen und sich in verschiedenen Stilen auszuprobieren, genau das ist die Idee hinter dem breiten Workshopangebot.

Rundum herrschte allgemeine Begeisterung und Zufriedenheit über die zurückliegenden zwei Wochen Tanzfestival. Auf der einen Seite fanden die vier Performances im Theaterlabor (Tor 6), in denen sich Künstlergruppen aus Belgien, Spanien, Ungarn und Frankreich mit der Thematik „Tradition“ befassten, solchen Anklang, dass sie zum Teil schon im Vorfeld ausverkauft waren; auf deren Seite waren auch die Organisatoren über die positive Resonanz seitens der Dozenten und Teilnehmer hocherfreut. Fest steht in jedem Fall schon heute, dass es viele von ihnen auch im 22. Jahr des Tanzfestivals wieder nach Bielefeld ziehen wird.

(Redaktion)


 


 

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