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Telefonwerbung

Bundesnetzagentur verhängt Bußgelder wegen unerlaubter Telefonwerbung

(ddp) Die Bundesnetzagentur hat wegen unerlaubter Telefonwerbung erneut zwei Bußgelder verhängt. Wie die Behörde am Donnerstag mitteile, belaufen sich die nach Verbraucherhinweisen erlassenen Bescheide auf zusammen rund 194000 Euro.

In den fraglichen Fällen seien Produkte aus den Bereichen Medien und Lebensmittelversand beworben werden. In den Verfahren hatte die Behörde angebliche Einwilligungserklärungen von Verbrauchern wegen allgemeiner Vorformulierung nicht anerkannt. «Diese Teilnahmebedingungen genügten den rechtlichen Anforderungen nicht», sagte Behördenpräsident Matthias Kurth. Zugleich kündigte er an, auch zukünftig konsequent gegen Unternehmen vorgehen, die das Verbot unerlaubter Telefonwerbung missachteten. Dabei sei die Netzagentur weiter auf die Hilfe der Verbraucher angewiesen.

In diesem Zusammenhang erinnerte die Behörde daran, dass Werbeanrufe ohne Einwilligung des Angerufenen sowie Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer seit August 2009 eine Ordnungswidrigkeit seien. Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 50000 Euro verhängt werden. Zwischen August 2009 und April 2010 seien bei der Behörde mehr als 57000 schriftliche Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung eingegangen, hieß es weiter. Bislang seien elf Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Bußgelderlässen wegen unerlaubter Telefonwerbung abgeschlossen worden. Dabei seien Strafen in Höhe von rund 694000 Euro verhängt worden. Zahlreiche weitere Ermittlungen liefen noch.

(ddp)


 


 

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