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Terrorwarnung

Weihnachtliches Markttreiben beginnt

(dapd) Während in vielen Geschäften die Vorweihnachtszeit bereits im Spätsommer startet , beginnt das Treiben auf den Weihnachtsmärkten erst rund fünf Wochen vor dem Fest. In diesen Tagen öffnen die ersten Märkte ihre Buden und verbreiten vorweihnachtliche Stimmung in den Innenstädten.

Einen Tag vor Heiligabend, wenn noch die letzten Geschenke besorgt werden, schließen die meisten Märkte. Angesichts der Terrorwarnungen zeigt die Polizei in diesem Jahr Präsenz auf den Märkten.

Besonderer Hingucker auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ist der rund 45 Meter hohe Weihnachtsbaum. Er setzt sich aus 1.700 einzelnen Rotfichten aus dem Sauerland zusammen und wird bereits vier Wochen vor der Eröffnung des Marktes aufgebaut. Für eine stimmungsvolle weihnachtliche Beleuchtung des riesigen Baumes sorgen über 48.000 Lämpchen. Ein vier Meter großer Engel auf der Spitze überragt den gesamten Platz und ist auch aus anderen Teilen der Stadt zu sehen. Mehr als 300 Stände mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdekorationen oder Spielzeug laden auf dem Weihnachtsmarkt zum Stöbern ein. Der 112. Dortmunder Weihnachtsmarkt ist montags bis donnerstags von 10.00 bis 21.00 Uhr, freitags und samstags von 10.00 bis 22.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.

Schwimmender Weihnachtsmarkt in Köln

Gleich mehrere Weihnachtsmärkte sorgen in Köln für vorweihnachtliche Stimmung. Mit bis zu vier Millionen Besuchern herrscht beim Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz vor dem Dom der größte Andrang. Erstmals in diesem Jahr wird ein Großteil der dort angebotenen Speisen und Getränke biozertifiziert sein und aus fairem Handel stammen. Auch auf den innerstädtischen Plätzen Heumarkt, Neumarkt, Alter Markt und dem Rudolfplatz wird auf Märkten weihnachtliche Atmosphäre herrschen und der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln durch die Gassen ziehen. Einen schwimmenden Weihnachtsmarkt mit fast 40 Ständen gibt es auf mehreren Etagen der "MS Wappen von Köln" am Rheinufer. Neben afrikanischen Kunstwaren und kölschen Geschenkideen gehören auch Hüte, Taschen sowie alte und gebrauchte Bücher zum Sortiment. Auf dem Panoramadeck des Schiffes erhalten Besucher wärmenden Glühwein und einen Blick auf die geschmückte Altstadt und den Kölner Dom.

Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ist besonders unter Besuchern aus den nahegelegenen Beneluxstaaten beliebt. Allein aus den Niederlanden kamen im vergangenen Jahr rund 1,5 Millionen Gäste. An mehreren Orten im Stadtgebiet bieten die Händler in insgesamt mehr als 200 Hütten ihre Waren an. Vor der Kulisse des historischen Rathauses auf dem Marktplatz stehen Kunstschmiede, Glasbläser und Kerzenzieher. Winterliches Sportvergnügen verspricht eine 450 Quadratmeter große Eislaufbahn vor dem Schauspielhaus. Zudem treten am zweiten Adventswochenende (3. bis 5. Dezember) an der Rheinuferpromenade auf einer 800 Meter langen Kunstschnee-Loipe die besten Skilangläufer zum Weltcup an. Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt sonntags bis donnerstags von 11.00 bis 20.00 Uhr, freitags und samstags von 11.00 bis 21.00 Uhr.

Aachen öffnet am Totensonntag

Rund um das Historische Rathaus und den Dom präsentieren bis einen Tag vor Weihnachten die Händler in Aachen ihre Waren. Dazu gehören neben Geschenk- und Dekoartikeln, Kunsthandwerk und Schmuckwaren auch die bekannten Aachener Printen. Ein tägliches Bühnenprogramm bietet passende Musik und stimmt auf die besinnliche Zeit ein. In den vergangenen Jahren kamen stets rund 1,5 Millionen Besucher und erlebten das weihnachtliche Treiben auf dem Markt und in den anliegenden Gassen. Über 100 Händler verkaufen täglich von 11.00 bis 21.00 Uhr ihre Waren. Während die anderen Märkte am Totensonntag geschlossen bleiben, öffnet der Aachener Weihnachtsmarkt von 18.00 bis 21.00 Uhr.

Erhöhte Sicherheit  wegen Terrorwarnung auch auf den Weihnachtsmärkten

Angesichts der von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ausgegebenen Terrorwarnung spielt das Thema Sicherheit auch auf den Weihnachtsmärkten eine Rolle. "An Orten mit hohem Publikumsverkehr haben wir unsere Präsenz verstärkt", sagt ein Sprecher der Dortmunder Polizei. Dazu zähle auch der Weihnachtsmarkt. Besucher sollten wachsam sein und für mögliche Gefahren sensibilisiert werden. In Düsseldorf sollen Beamte in der Innenstadt für Sicherheit sorgen. "Wir sind mit uniformierten Kräften im Einsatz und zeigen Präsenz", sagt ein Sprecher. Die aktuellen Terrorwarnungen änderten allerdings nichts an dem bereits bestehenden Sicherheitskonzept. "Wir wollen keine Hysterie schaffen", betont er.

(dapd Christian Wolf)


 


 

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