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Teutoburger Wald beliebteste Urlaubsregion Nordrhein-Westfalens

Der Teutoburger-Wald bleibt an der Spitze nordrhein-westfälischer Urlaubsregionen. Mehr als 90 Prozent der Besucher kommen aus Deutschland, allem voran aus dem eigenen Bundesland NRW gefolgt von Niedersachen und Berlin. Immerhin fast 200.000 Gäste aber reisen aus dem Ausland an, vor allem aus den Niederlanden und Großbritannien. 2008 steht im Jahr der Landesgartenschau Rietberg.

Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik dokumentiert es schwarz auf weiß: Die Tourismus-Region Teutoburger Wald, die geografisch den Regionsbezirk Ostwestfalen-Lippe abbildet, konnte im Jahr 2007 mehr als 6,5 Mio. Gästeübernachtungen verbuchen. Rund 1,8 Mio. Gäste kamen im vergangenen Jahr in der Region an. Damit konnte Ostwestfalen-Lippe seine Spitzenposition als übernachtungsstärkste Region Nordrhein-Westfalens weiter ausbauen und verweist das Sauerland mit 5,9 Mio. Übernachtungen und das benachbarte Münsterland mit 2,9 Mio. Übernachtungen auf die Plätze.

Entwicklung positiv

„Die Zahlen belegen die positive Entwicklung der touristischen Nachfrage in der Region, auf die wir ruhig mal stolz sein können“, freut sich Landrat Friedrich Heuwinkel, Vorsitzender des Fachbeirats Tourismus der OWL Marketing GmbH, die seit Juli 2005 für das touristische Dachmarketing verantwortlich ist. Mehr als 90 Prozent der Besucher kommen aus Deutschland, allem voran aus dem eigenen Bundesland NRW gefolgt von Niedersachen und Berlin. Immerhin fast 200.000 Gäste aber reisen aus dem Ausland an, vor allem aus den Niederlanden und Großbritannien. Und die Besucher lassen Geld in der Region. Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München (Dwif) schätzt, das jeder Gast pro Übernachtung rund 95 Euro in Ostwestfalen-Lippe ausgibt. Das sind im Jahr 618 Mio. Euro, mit denen die 14.000 Arbeitsplätze im regionalen Tourismus finanziert werden.

Was suchen die Touristen?

Es sind hauptsächlich Gesundheits- und Aktivtouristen, die am Teutoburger Wald Urlaub machen. Dabei mussten sich die traditionellen Kurorte wie Bad Salzuflen, Bad Lippspringe oder Bad Pyrmont in den vergangenen Jahren wegen ausbleibender staatlicher Zuschüsse zum Kurgeschäft regelrecht neu erfinden: Die Kur ist tot, es lebe das Wellness. Ein eindrucksvolles Beispiel, wie dies gelingen kann, liefert das „Gräfliche Hotel und Spa“ in Bad Driburg, das im Juni 2007 neu eröffnet und jüngst von der GEO SAISON als eines der besten Wellness-Hotels in Deutschland bewertet wurde.
Aber auch Aktivtouristen zieht es an die Hänge des Teutoburger Waldes. Mit den unter der Dachmarke „Hermannshöhen“ zusammengefassten 220 Kilometer Wanderwegen entlang des Hauptkamms des Mittelgebirges und zahlreichen gut erschlossenen Radwege wie der fast 500 Kilometer langen Wellness-Radroute lässt die Region keine Aktivwünsche offen.

Landesgartenschau 2008 in Rietberg

Das Jahr 2008 steht ganz im Zeichen der Landesgartenschau Rietberg, die am 25. April ihre Tore öffnet. Rund 400.000 Besucher werden dann bis zum Oktober in Rietberg erwartet, 20.000 Menschen haben sich schon eine Dauerkarte gesichert, die an jedem der 171-tägigen Ausstellung gilt. Aber auch im Vergleich zur LGS, auch kleinere Veranstaltungen im Jahr 2008 werfen ihre Schatten voraus. Im Sommer laden die Kulturfestivals LandArt und „Wege durchs Land“ ein, im September erwartet die Stadt Nieheim rund 60.000 Besucher zum 6. Deutschen Käsemarkt.

(kos)


 


 

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