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Thilo Bode attackiert Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner

Der Geschäftsführer der Verbraucherorganisation Foodwatch, Thilo Bode, hat Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) scharf kritisiert. «In Berlin gibt sie sich offen für die Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln, in Brüssel arbeitet sie mit an deren Verbot. Das ist Betrug am Wähler», sagte Bode der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagausgabe).

Zur künftigen Nährwertkennzeichnung läuft aktuell ein Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene. Nach dem vorliegenden Verordnungsentwurf würde laut Foodwatch eine industriefreundliche Kennzeichnung als alleingültiges Modell eingeführt. Wird dies Gesetz, könnte die Bundesregierung auf nationaler Ebene kein strengeres Kennzeichnungssystem einführen. «Das stellt ein de-facto-Verbot der Ampel dar«, sagte Thilo Bode. Mit der soll mit den Farben grün (niedrig), gelb (mittel) und rot (hoch) dem Verbraucher einfach und schnell signalisiert werden, was er isst.

Der Footwatch-Chef wirft Aigner vor, sie betreibe das Geschäft der Industrie und verliere die Verbraucher aus den Augen: «Von denen sagen 77 Prozent Nein zum Ampel-Verbot, in Bayern sogar 83 Prozent.» Ilse Aigners Doppelspiel müsse ein Ende haben.»

(Redaktion)


 


 

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