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Kooperationsprojekt

„Transferpreis OWL 2010“ für adaptive Prothesen verliehen

Den „Transferpreis OWL 2010“ erhalten vier Kooperationspartner für ihre Entwicklung adaptiver Prothesenschäfte und –gelenke.

Zusammengearbeitet haben die iXtronics GmbH, Paderborn, die OTW Orthopädietechnik Winkler, Minden, die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, Köln. Entwickelt wurde eine intuitive, auf der Muskelaktivität des Patienten basierende Prothesensteuerung.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis prämiert ein beispielhaftes Kooperationsprojekt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgelobt wird er von den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld sowie Lippe zu Detmold (IHK), der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Initiative für Beschäftigung OWL und der Stiftung Standortsicherung Lippe. „Der Preis hat drei Ziele: Er will die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft in OWL vorantreiben, Exis-tenzgründungen aus der Hochschule fördern und Nachwuchskräfte an die Region binden“, betont Jurysprecher Prof. Dr. Gunther Olesch anlässlich der Preisverleihung.

„Die Sieger-Kooperation hat diese Anforderungen am besten erfüllt.“ Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwestfalen, zum Preis: „Die gelungene Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist gerade vor dem Hintergrund der Globalisierung eine Schlüsselfunktion dafür, die Innovationskraft unserer Unternehmen zu stärken. Nur mit innovativen Produkten können Firmen ihren wirtschaftlichen Erfolg sichern – und überleben.“

Insgesamt 35 Bewerbungen gingen zum diesjährigen Transferpreis laut Veranstalter ein, vier davon kamen in die Endausscheidung und konnten sich präsentieren. Preiswürdige Vorhaben generell seien zum Beispiel gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, eine Auftragsforschung beziehungsweise -studie oder ein intensiver Personalaustausch, so die Organisatoren. Mögliche Anhaltspunkte bei der Auswahl seien die wirtschaftliche Relevanz und der Innovationsgrad des Projektes.

Der Preis wurde zum vierten Mal ausgeschrieben. Der nächste Transferpreis OWL wird voraussichtlich im Jahr 2012 ausgeschrieben.

(Redaktion)


 


 

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